Die texanische Wertpapieraufsichtsbehörde hat gegen 14 Investmentplattformen, darunter Krypto-, Forex- und Binäroptionsfirmen, vorgegangen
Eine gegen James Blundell erlassene
Unterlassungsverfügung Das texanische Wertpapieraufsichtsamt (Texas State Securities Board) beschuldigte Blundell, arglose Opfer über verschiedene Social-Media-Plattformen betrogen zu haben. Blundell soll seine Opfer mit gefälschten Facebook-, Instagram- und LinkedIn-Konten angelockt haben.
Laut der texanischen Wertpapieraufsichtsbehörde bot Blundell seinen Opfern Investitionen zwischen 10.000 und 1.000.000 US-Dollar an und versprach eine Rendite von 80 Prozent pro Stunde für 24 Stunden. Andere, günstigere Anlagepläne kosteten zwischen 500 und 9.999 US-Dollar, und Anleger erzielten stündliche Renditen zwischen 42 und 60 Prozent.
Die texanische Wertpapieraufsichtsbehörde warf Blundell außerdem vor, gefälschte Bilder seiner von Texas City ausgestellten Lizenz für den Handel mit binären Optionen sowie seines örtlichen Führerscheins verwendet zu haben. Diese Vorwürfe unterscheiden sich von den Anklagen wegen betrügerischen Krypto- und Devisenhandels.
Anklage des texanischen Wertpapieraufsichtsamtes gegen weitere Betrüger
zweite Eilmaßnahme der Behörde richtete sich gegen Binary Trade Forex, FX Trades und IQTrade.
Alle drei Unternehmen hatten ihren Sitz in Valentine, Texas. Sie geben an, E-Glücksspielanbieter zu sein und täuschen ihre Opfer, indem sie behaupten, von der Glücksspielaufsichtsbehörde der Isle of Man reguliert zu werden.
Im Gegensatz zu Blundell bieten sie Anlagepläne von 500 bis 10.000 US-Dollar an, und die Anleger erhalten täglich eine Rendite von etwa 30 bis 120 Prozent.
Binary Trade Forex, FX Trades und IQTrade werden zwar von der texanischen Wertpapieraufsichtsbehörde reguliert, wie diese bestätigte. Sie besitzen jedoch keine Lizenz für den Wertpapierhandel in Texas und haben sich auch nicht dafür registriert.
Online-Investitionsplage
Der texanische Wertpapierkommissar Travis J. Iles warnte, dass Online-Investitionen angesichts dieser Betrugsserie weiterhin riskant seien.
Er forderte Investoren auf, Investitionsmöglichkeiten gründlich zu prüfen, bevor sie sich für solche Gelegenheiten entscheiden.

