Tether kündigte am 11. November die Veröffentlichung seines Wallet Development Kits an. Laut dem Unternehmen für digitale Vermögenswerte ermöglicht das Open-Source-Software Development Kit Entwicklern die Integration von Non-Custodial Wallets in beliebige Apps oder Websites.
Tether, das Unternehmen für digitale Vermögenswerte, hat sein Wallet Development Kit (WDK) vorgestellt. Ziel des Kits ist die Integration von Non-Custodial Wallets und die Verbesserung der Nutzererfahrung Bitcoin und USDT. Tether gab bekannt, dass das Kit sowohl für Menschen als auch für digitale Systeme geeignet ist und ein breites Spektrum an Funktionen bietet.
Tether kündigt die Einführung des Wallet Development Kit (WDK) an
Laut Tether ist die neu vorgestellte Software WDK eine Hommage an die Veröffentlichung des Bitcoin -Whitepapers von 2008. Das Unternehmen betonte, dass es damit sein Engagement für die Kernprinzipien dezentraler und erlaubnisfreier Finanzsysteme bekräftigen wolle.
Tether legte fest, dass dezentrale Finanzsysteme der Nutzersouveränität sowohl für menschliche als auch für digitale Wesen Priorität einräumen.
Das Unternehmen für digitale Vermögenswerte hob hervor, dass WDK von Tether eine modulare und robuste Software sei, die Entwicklern die Kontrolle über ihre Produkte sichere. Tether ergänzte die Software um ein Self-Custodial-Kit, mit dem Entwickler verbesserte mobile und Desktop-Web-Wallet-Erlebnisse schaffen können.
„Mit der Einführung von WDK durch Tether geben wir Entwicklern und Unternehmen die Werkzeuge an die Hand, die sie benötigen, um USD₮ und Bitcoin nahtlos in ihre Anwendungen zu integrieren und so ein neues Paradigma der finanziellen Stabilität zu schaffen.“
– Paolo Ardoino , CEO von Tether
Der Emittent des Stablecoins wies darauf hin, dass das Software-Kit so konzipiert sei, dass es auch schwierigen Szenarien standhält, und dass seine Non-Custodial-Funktionen die Abhängigkeit von Drittanbieterlösungen beseitigen und uneingeschränkte Benutzerkontrolle ermöglichen würden.
Tether hob die modularen und anpassbaren Funktionen des Kits hervor, die ein flexibles Design für Unternehmen ermöglichen. Laut Unternehmen erlaubt diese Flexibilität Fintech-Plattformen und Spielestudios die einfache Implementierung der Software.
Das Unternehmen für digitale Vermögenswerte erklärte außerdem, dass das Kit seinen Nutzern eine schnelle und reibungslose Integration ermögliche. „Dank des vereinfachten Einrichtungsprozesses des Kits sparen Entwickler Zeit und Ressourcen bei der Integration der Wallet-Funktionalität.“
WDK soll den aktuellen und zukünftigen Bedürfnissen der Entwickler gerecht werden
Tether betonte die Notwendigkeit dezentraler Lösungen, insbesondere angesichts der ständigen Weiterentwicklung der Finanzmärkte. Zudem hob das Unternehmen hervor, dass WDK von Tether speziell zur Unterstützung globaler Finanzsysteme entwickelt wurde.
Das Unternehmen merkte an, dass das Kit den aktuellen Entwicklerbedürfnissen gerecht werde und gleichzeitig technologische Entwicklungen wie KI-gesteuerte Tools antizipiere.
Gestern habe ich auf der @LuganoPlanB eine Vorschau auf das Local AI Development Kit von Tether präsentiert – datenschutzorientiert und basierend auf Peer-to-Peer-Technologie 🍐🍐
Einmal Code schreiben und überall ausführen – vom 40-Dollar-Handy bis zum Flaggschiff-Smartphone, vom Laptop bis zum Mainframe mit vielen H100-Prozessoren… pic.twitter.com/L0Uz2P7BKg
— Paolo Ardoino 🤖🍐 (@paoloardoino) 27. Oktober 2024
Ardoino hatte das neu eingeführte Software Development Kit (SDK) kürzlich auf der Lugano Plan B-Veranstaltung vorgestellt. Der CEO erklärte, die Software ermögliche es Entwicklern, Code einmal zu schreiben und ihn dann auf verschiedenen Geräten zu verwenden.
Er fügte hinzu, dass das SDK verschiedene Modelle, darunter Llama und Marian, unterstützen würde. Ardoino merkte an, dass das Kit Peer-to-Peer-Strukturen (P2P) nutze, um Daten sicher feinabzustimmen und Gewichtungen zu speichern.
Die neue Software steht Berichten zufolge im Einklang mit Tethers Bemühungen, KI-Technologien zu nutzen, nachdem das Unternehmen am 26. März angekündigt hatte, strategisch in diesen Bereich zu expandieren.
Ardoino wies außerdem auf die Gründung einer neuen Abteilung durch das Unternehmen hin, die sich für mehr Transparenz und Dezentralisierung im Bereich der KI einsetzen soll.

