Einem aktuellen Bericht der RAND Corporation zufolge bevorzugen Terroristen die Finanzierung ihrer Terroranschläge nicht in Kryptowährung, sondern in Form von Bargeld cash Dies liegt vor allem an den Liquiditätsbarrieren von Kryptowährungen. Diese Barrieren bestehen hauptsächlich aufgrund der Regulierung und der rechtlichen Lage von Kryptowährungen und der zugehörigen Technologie.
Der veröffentlichte Bericht umfasste 99 Seiten und behandelte unter anderem Themen wie die Beschaffung von Geldern für terroristische Aktivitäten sowie deren Verwaltung und Verwendung. Kryptowährungen können aufgrund ihres dezentralen Netzwerksystems ausschließlich Terroristen nützen.
Das liegt daran, dass die Gelder problemlos jederzeit und überall an die Terroristen überwiesen werden können. Doch das ist auch schon alles, was die Technologie diesen Terrororganisationen bietet. Bei größeren Geldsummen erfordert die Verwaltung und Verwendung eine spezielle Infrastruktur, und die damit verbundene Anonymität stellt eine Bedrohung für die Terroristen dar.
Der Bericht stellt weiterhin fest, dass terroristische Organisationen aus den genannten Gründen wenig Interesse an Kryptowährungen zeigen. Obwohl Terroristen die dezentralen Systeme der Kryptotechnologie missbrauchen möchten, werden ihre Vorhaben dadurch untergraben, dass in manchen Phasen keine vollständige Anonymität gewährleistet ist.
Die RAND Corporation geht davon aus, dass Terroristen im Westen zwar Kryptowährungen beschaffen, diese aber anschließend in Fiatgeld umtauschen können cash Obwohl dies möglich ist, werden die Terroristen wahrscheinlich gefasst, da viele Banken verdächtige Aktivitäten genau beobachten. Das bedeutet: Wenn eine Terrororganisation oder eine Person, die andere Straftaten wie Geldwäsche begeht, im Kryptobereich aktiv ist, hilft sie damit der Regierung und schadet sich selbst.
Terroristen bevorzugen Asche gegenüber Kryptowährung