Verbot von Stablecoins: Der Finanzstabilitätsrat greift hart durch

Ein Verbot von Stablecoins könnte der nächste Schritt der Zentralbanken sein, wenn man ihren Empfehlungen Glauben schenken darf. Die Banken befürchten, dass die Coins eine Bedrohung für den globalen Finanzsektor darstellen. Diese Institutionen haben nur zwei Möglichkeiten: den Sektor übermäßig zu regulieren oder die Coins komplett zu verbieten und damit ein Krypto-Desaster heraufzubeschwören.
Der Finanzstabilitätsrat (FSB) hat sich scharf gegen Stablecoins ausgesprochen. In einem Dokument vom 14. April äußerte der Rat seine Besorgnis über diese Vermögenswerte und deren Auswirkungen auf die aktuellen globalen Geldmärkte.
Eine große Sorge ist die Verbreitungsrate dieser Anlageklasse , die das Potenzial hat, ein unabhängiges Finanzsystem zu schaffendent Werden sie nicht reguliert oder verboten, werden sie die Funktionen von Fiatwährungen übernehmen, was dem Bankensektor schaden wird.
Stablecoin-Verbot aus Angst
Es besteht die Befürchtung, dass diese Vermögenswerte die aktuelle Finanzstabilität gefährden. Allerdings genießt diese Anlageklasse die Unterstützung Frankreichs und Chinas, was ein Verbot möglicherweise unmöglich macht. Frankreich hat über die AMF vorgeschlagen, die durch Fiatgeld gedeckten Stablecoins selektiv zu regulieren, um jegliche „matic Risiken“ für die Europäische Union (EU) zu vermeiden.
Die Empfehlungen zielen auf ein vollständiges Verbot ab, da sie von den Zentralbanken die Entwicklung eines strengen Regulierungsrahmens für diese Kryptowährungen fordern. Dieser umfasst unter anderem die engmaschige Überwachung und Kontrolle von Stablecoins. Darüber hinaus sind Regierungen verpflichtet, Transparenz und Rechenschaftspflicht im Umgang mit digitalen Vermögenswerten zu gewährleisten.
Die Empfehlungen geben den lokalen Behörden die Befugnis, Stablecoins bei Bedarf vollständig zu verbieten. Dies könnte bedeuten, dass auch vollständig dezentralisierte Stablecoins von einem Verbot betroffen sein könnten.
Ein vollständiges Verbot von Stablecoins steht bevor
Ein Verbot von Stablecoins würde den DeFi -Bereich des Kryptomarktes lahmlegen. Dies würde auch Kryptoprojekte wie MakerDAO betreffen. Vor allem aber könnte ein vollständiges Verbot zu einer weltweiten Liquiditätskrise führen. Stablecoins wie TrueUSD und Tether bilden eine Brücke beim Handel mit gängigen Kryptowährungen wie Bitcoin.
Börsen wie Binance generieren ihr Handelsvolumen über Stablecoins, und ein vollständiges Verbot bedeutet das Ende ähnlicher Krypto-Börsen. Ein solches Verbot würde dazu führen, dass Händler den Kryptomarkt verlassen und die daraus resultierenden Liquiditätsprobleme bewältigen müssen.
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Albert Kim
Albert Kim ist hauptberuflich als Entwickler und Autor von technischen Inhalten tätig und spezialisiert sich auf Blockchain und Kryptowährungen. Er arbeitet seit sieben Jahren in der Technologiebranche und unterstützt Unternehmen dabei, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.
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