Südkoreanische Medien berichteten, dass KT Corporation, Südkoreas führender Telekommunikationskonzern, kürzlich seine eigene 5G-Netzwerkmarke auf Basis der Blockchain-Technologie eingeführt hat. Die Marke mit dem Namen „GiGA Chain“ soll die Sicherheit von IoT-Geräten erhöhen und Schutz vor erwarteten Cyberangriffen bieten.
KT hat die GiGA Stealth-Technologie weiterentwickelt, die Hackerangriffe potenziell abwehrt, indem sie die IP-Adressen der verbundenen Geräte verbirgt. Laut Bericht macht die Blockchain-basierte Technologie IP-Adressen für Hacker praktisch unauffindbar.
Der Präsident dent KT, Lee Dong-myeon, erklärte, das Unternehmen sei entschlossen, seine Cybersicherheitsmaßnahmen mithilfe der Blockchain-Technologie zu verbessern. Die Gefahren der zunehmenden Anfälligkeit von IoT-Geräten für Hackerangriffe stehen im Zusammenhang mit dem 5G-Zeitalter. KT gab an, dass 99 Prozent aller Hackerangriffe IoT-Geräte betreffen.
Darüber hinaus hat KT auch GiGA Chain Blockchain-as-a-Service (BaaS) angekündigt, das es Organisationen ermöglicht, Blockchain-basierte Anwendungen zu nutzen und wichtige Funktionen der Blockchain-Technologie zu installieren, z. B. Smarttrac, die es Unternehmen ermöglichen, Geschäfte ohne die Beteiligung eines Brokers abzuwickeln.
KT behauptet, dass seine firmeneigene Blockchain-Technologie für Kommunen nützlich sei, die ihre Gutscheinsysteme digitalisieren möchten. Laut Bericht wird das Erstattungssystem bereits in Gimpo, einer südkoreanischen Stadt, eingesetzt. Das Projekt wurde Mitte Februar 2019 erstmals öffentlich vorgestellt. Die Stadt Gimpo plant, jährlich Kryptowährung namens „K-Token“ im Wert von fast zehn Millionen US-Dollar (9,7 Millionen USD) auszugeben.
Im April kursierten in den Medien Informationen, wonach allein die globalen Anwendungen der Blockchain-Technologie im Telekommunikationssektor bis zum Jahr 2024 voraussichtlich einen gewaltigen Betrag von über einerinviertel Milliarden Dollar (1,37 Milliarden US-Dollar) generieren werden.

