Laut offizieller Pressemitteilung vom 11. Dezember 2019 enthüllte die US-Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission) einen ICO-Betrug in Höhe von 42 Millionen US-Dollar (42 Millionen US-Dollar), der von Eran Eyal, dem Gründer von Uniteddata Shopin, einem Anbieter von KI- und Blockchain-basierten Einzelhandelslösungen, begangen wurde.
Angesichts der Tatsache, dass jeden Monat Dutzende neuer Token und Coins auf den Markt gebracht werden und gleichzeitig die Nachfrage nach neuen Investitionsmöglichkeiten stetig wächst, hält die US-Bundesbehörde ständig Ausschau nach verdächtigen Aktivitäten im Finanz- und Investitionsbereich.
Die US-Börsenaufsicht SEC deckt einen weiteren ICO-Betrug auf
Die SEC hat kürzlich Anklage gegen den Geschäftsmann im Bereich digitaler Vermögenswerte und sein Unternehmen erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, ein nicht genehmigtes Initial Coin Offering (ICO) durchgeführt zu haben, mit dem sie durch mutmaßlichen Betrug an Anlegern Millionenbeträge einwerben konnten. Laut Anklageschrift bot Eyal illegal Wertpapiere über den Verkauf der firmeneigenen Shopin-Token an.
Offenbar sollten die gesammelten Gelder für die Entwicklung einer Blockchain-basierten Plattform mit Kundenprofilen verwendet werden. Eyal überzeugte seine Investoren, dass die Plattform trac und auf ihren Präferenzen basierende Kaufempfehlungen geben würde. Die SEC wirft Eyal jedoch vor, die Plattform nie entwickelt zu haben, und erhob Anklage gegen ihn und sein Unternehmen wegen Verbreitung falscher Informationen.
Leider war die Geschichte für Shopin und seinen Gründer damit noch nicht zu Ende. Die SEC behauptete weiterhin, Eyal habe Geschichten über mögliche zukünftige Kooperationen und die Verbindung des Unternehmens zu prominenten Einzelhändlern erfunden, um Vertrauen und Investitionen zu gewinnen. Das so gesammelte Geld habe er dann für seinen verschwenderischen Lebensstil verwendet. Belegt sind Ausgaben von mindestens 500.000 US-Dollar für Miete, Dating-Dienste, Shopping und Freizeitaktivitäten.
Marc Berger, Direktor des New Yorker Regionalbüros der SEC, erklärte in der Beschwerde, dass Eyal zweifellos unschuldige Anleger durch die widerrechtliche Aneignung von Informationen betrogen und getäuscht habe. Wie bei herkömmlichen Wertpapierangeboten müssten auch bei Investitionen von Privatanlegern in digitale Vermögenswerte, die den Sicherheitsrichtlinien entsprächen, jederzeit korrekte Informationen offengelegt werden, so Berger.
Eyal und Shopin werden daher wegen Verstoßes gegen die Betrugsbekämpfungs- und Registrierungsrichtlinien der US-amerikanischen Wertpapieraufsichtsbehörde angeklagt. Neben zivilrechtlichen Strafen wird ihm die Durchführung oder Beteiligung an jeglichen Angeboten digitaler Wertpapiere künftig untersagt.
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