Nach jüngsten Meldungen wird erwartet, dass die beiden Senatoren Mark Warner und Josh Hawley Gesetze einbringen werden, um große Technologieunternehmen wie Google, Amazon, Facebook usw. dazu zu bewegen, den Wert der Daten ihrer Kunden offenzulegen.
Die eigenen privaten Daten sind im digitalen Zeitalter vielleicht der wertvollste Besitz, doch Internetbetreiber haben keine Möglichkeit, den Wert ihrer kostbaren Daten zu beziffern.
Vor fast zwanzig Jahren gingen die Nutzer einen Deal ein: Sie gaben ihre Daten preis, um im Gegenzug kostenlose Websites nutzen zu können. Mark sagt, er wolle, dass die Nutzer sich des wahren Wertes ihrer Daten stärker bewusst werden.
Er behauptet, dass diese Firmen über eine riesige Menge an Nutzerdaten verfügen, sogar über mehr als die Regierungen der Bundesstaaten, während den Menschen der tatsächliche Wert ihrer Daten nicht bewusst ist.
Der Gesetzentwurf soll Nutzern helfen, die Bedeutung ihrer „Ich stimme zu“-Entscheidung und das Maß an Privatsphäre, das diese Tech-Giganten ihren Nutzern bieten, besser zu verstehen, da die Nutzer für ihre Datennutzung keine Vergütung erhalten.
Der Wert persönlicher Daten ist umstritten. Mark schätzt ihn auf etwa fünf Dollar pro Monat, während andere ihn auf etwa zwanzig Dollar pro Monat beziffern.
Der Gesetzentwurf, der als „Dashboard“ bezeichnet wird, wird am Montag vorgestellt. Er verpflichtet Datenverarbeitungsunternehmen, alle drei Monate Art und Verwendung der von Nutzern erhobenen Daten sowie deren Wert offenzulegen.
Der Gesetzentwurf verpflichtet diese Unternehmen, diese Informationen jährlich an die SEC zu übermitteln. Darüber hinaus soll die SEC angewiesen werden, die Methoden zur Wertberechnung für Nutzer variabler Praktiken, Zonen und Geschäftsmodelle zu verbessern. Unternehmen müssen Nutzern ein Tool zur Verfügung stellen, mit dem sie ihre Daten vollständig oder teilweise löschen können.
Die Tech-Giganten weigern sich, Details zur Datenerfassung, -weitergabe und zum Datenverkauf offenzulegen. Experten argumentieren, dass es unmöglich sei, den genauen Wert der Daten zu beziffern. Trotz der vehementen Forderungen nach einer Zerschlagung der großen Technologiekonzerne erklärte Mark, er sei sich noch nicht sicher, ob dies notwendig sei.
Datenwertrechnung