Die Wiederernennung von Caroline Crenshaw zur SEC-Kommissarin ist ungewiss. Der Senat hat die Abstimmung über ihre Rückkehr auf Mittwoch, den 20. Dezember, um 9:30 Uhr verschoben. Verzögerungen undtronWiderstand aus der Kryptoindustrie lassen dem Senat nur wenig Zeit bis zum Ende der Sitzungsperiode. Das Ergebnis wird Auswirkungen auf die Kryptowährungsregeln und den Ripple -Fall haben.
Crenshaws Wiederernennung steht auf der Kippe, da dem US-Senat nur noch wenige Tage bis zu seiner Jahrespause bleiben. Verzögerungen, Meinungsverschiedenheiten und der Widerstand der Kryptoindustrie haben ihre Wiederernennung zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen gegen die Zeit gemacht.
Zur Bestätigung von Crenshaw sind zwei entscheidende Abstimmungen erforderlich: eine im Bankenausschuss des Senats und eine weitere im gesamten Senat. Die Zeit drängt jedoch.
Senator Sherrod Brown muss drei Tage Vorlaufzeit für eine Ausschussabstimmung einplanen, und selbst wenn diese zeitnah erfolgt, bleiben dem Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, nur zwei Tage, um die Abstimmung im gesamten Senat anzusetzen. Da sich der Senat derzeit auf Haushalts- und Verteidigungsgesetze konzentriert, bleibt für Crenshaws Nominierung nur wenig Zeit.
Die jüngsten Verzögerungen haben die Lage verschärft. Am 11. Dezember wurde eine Ausschussabstimmung aufgrund von Terminbestimmungen verschoben. Republikanische Senatoren unter der Führung von Tim Scott verhinderten eine Ausnahmeregelung, die dem Ausschuss eine längere Sitzung ermöglicht hätte.
Nun muss Senator Brown die Abstimmung neu terminieren, doch angesichts der knappen Zeit erscheint ein Abschluss des gesamten Bestätigungsverfahrens unwahrscheinlich.
Die Kryptoindustrie lehnt Crenshaws erneute Nominierung durch die SEC ab
Crenshaws erneute Nominierung stößt in der Krypto-Community auftronWiderstand. Kritiker argumentieren, ihre strengen Regulierungen würden Innovationen behindern. Sie hat sich wiederholt gegen Bitcoin -ETFs ausgesprochen und steht dem Kryptomarkt insgesamt skeptisch gegenüber.
Die Digital Chamber, eine Organisation, die Blockchain und digitale Vermögenswerte unterstützt, hat den Bankenausschuss des Senats aufgefordert, Crenshaws erneute Nominierung abzulehnen. In einem Schreiben vom 11. Dezember forderte die Organisation einen SEC-Kommissar, der Innovationen fördert und gleichzeitig für eine angemessene Regulierung sorgt.
Coinbase-CEO Briantronhat Crenshaw ebenfalls kritisiert, sie als Versagerin bezeichnet und die Gesetzgeber aufgefordert, ihre Wiederernennung zu verhindern.
Die Cedar Innovation Foundation, eine intransparente Organisation mit Verbindungen zu nicht offengelegten Krypto-Interessen, hat eine digitale Werbekampagne gestartet, in der Crenshaw als „kryptofeindlicher als Gensler“ dargestellt wird.
Die Entscheidung hat Auswirkungen auf Ripple und die SEC-Führung
Crenshaws erneute Nominierung ist sowohl für den Ripple Fall als auch für die Kryptopolitik der SEC von Bedeutung. Im Falle ihrer Wiederernennung könnte sie Einfluss darauf nehmen, ob die SEC ihr Berufungsverfahren im Ripple -Fall bis zum 15. Januar fortsetzt.
Diese Situation ähnelt der Entscheidung des ehemaligen SEC-Vorsitzenden Jay Clayton, vor seinem Ausscheiden die Ripple -Klage einzureichen. Der derzeitige SEC-Vorsitzende Gary Gensler, der am 20. Januar zurücktritt, könnte die Berufungsschrift als eine seiner letzten Amtshandlungen einreichen.
Darüber hinaus könnte Crenshaws erneute Nominierung die zukünftige Vorgehensweise der SEC bei der Regulierung von Kryptowährungen beeinflussen. Sollte sie nicht wiederernannt werden, könnte ein neues Mitglied aus dem Team des ehemaligendent Trump eine kryptofreundlichere Perspektive in die SEC einbringen.
Die Demokraten drängen auf die Bestätigung von Crenshaw, bevor sie im Januar ihre Senatsmehrheit verlieren. Kritiker vermuten, dass diese Eile ein strategischer Schachzug ist, um Crenshaws Position zu sichern und den aktuellen Regulierungsansatz der SEC beizubehalten.
Obwohl demokratische Senatoren Crenshaw unterstützen, machen dertronWiderstand der Kryptoindustrie und Verzögerungen im Prozess ihre erneute Nominierung ungewiss.
Wenn alle Demokraten im Bankenausschuss des Senats für sie stimmen, könnte ihre Nominierung dem gesamten Senat zur Abstimmung vorgelegt werden. Angesichts der verbleibenden Zeit und des wachsenden Widerstands ist es jedoch ungewiss, ob sie bestätigt wird.
Ob sie bei der SEC bleibt oder ersetzt wird, wird weitreichende Folgen für die Behörde, die Krypto-Regulierung und den laufenden Ripple Fall haben. Die nächsten Tage sind entscheidend für die Zukunft der SEC und ihren Umgang mit Kryptowährungen.

