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Wollte FTXs SBF Mitarbeiter dazu bewegen, in ihn und FTX zu investieren? Das durchgesickerte Schreiben legt dies nahe

In diesem Beitrag:

 

  • Weitere schockierende Enthüllungen über Unregelmäßigkeiten bei FTX
  • Mitarbeiter haben ihre lebensrettenden Ausrüstungsgegenstände verloren
  • SBF entschuldigte sich bei seinen Kunden

Jeden Morgen, wenn man die Nachrichten liest, sieht man, dass etwas Schlimmes bei FTX und SBF passiert ist. Noch vor wenigen Wochen galten sie als eine der besten, sichersten und zuverlässigsten Börsen überhaupt. Wer mit dieser Plattform arbeitete, empfand es als Privileg. Doch innerhalb weniger Wochen, wenn nicht gar Tage, änderte sich alles schlagartig. Heute entschuldigt sich FTX-CEO Sam Bankman-Fried, besser bekannt als SBF, bei seinen Mitarbeitern dafür, dass er nicht gut genug war und nicht besser gehandelt hat.

Am 10. November ein Brief von SBF an seine Mitarbeiter von dem großen Krypto-Unternehmen V Cobie veröffentlicht. In dem Brief hieß es: „[…] Es tut mir leid, dass ich nicht besser gehandelt habe, und ich werde alles tun, um das Vermögen meiner Kunden und ihre Investitionen zu schützen.“ Der CEO erklärte in dem Brief außerdem, dass er „theoretisch und vorrangig nächste Woche“ Kapital beschaffen werde.

Binance und FTX

Als Binance die Liquidierung aller FTT-Token ankündigte, war dies ein schwerer Schlag für FTX. Wenige Tage später erklärte CZ jedoch, er wolle FTX kaufen, um die Krise zu bewältigen. SBF hingegen äußerte sich in einem Schreiben kategorisch und meinte, es bestehe kaum Hoffnung auf eine Einigung. Er werde nun einen Vertrag mit Justin Sun abschließen, um FTX aus der Krise zu helfen.

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FTX, Kunden und Fonds; Eine traurige Geschichte

Sowohl am Anfang als auch am Ende des Briefes erwähnte er seine Mandanten, doch beide Male deutete dies nichts Positives für sie an. Zunächst entschuldigte er sich bei ihnen, und im letzten Satz versicherte er ihnen, alles zu tun, um ihr Vermögen zu schützen.

Darüber hinaus twitterte SBF vor einigen Tagen, um seinen Kunden zu versichern, dass alle Vermögenswerte der Kunden sicher seien, doch interessanterweise löschte er diesen Tweet später, was bei den Anlegern für noch mehr Verunsicherung sorgte.

Für die FTX-Mitarbeiter scheint die Lage noch schlimmer zu werden

Eine weitere schockierende Enthüllung kam ans Licht, als eine dem FTX-Umfeld nahestehende Quelle die internen Machtkämpfe aufdeckte. Laut dieser Quelle hatte SBF das FTX als vertrauenswürdige Bank beworben, und viele Mitarbeiter hatten ihre gesamten Ersparnisse dort angelegt – nun stehen sie vor dem Nichts. Als das FTX im Oktober 2021 Binance Aktien erwarb, wurde dies als großer Erfolg gefeiert, und die FTX-Mitarbeiter erhielten erstmals die Möglichkeit, mit 50 % Rabatt zu investieren.

Dies wurde als einmalige Gelegenheit betrachtet, und viele Mitarbeiter, von der Führungsebene bis hin zu den Mitarbeitern an der Basis, investierten entweder ihr gesamtes Gehalt oder die Hälfte davon. Einige gingen sogar so weit, ihre gesamten Ersparnisse einzusetzen. Sie alle glaubten an SBF und FTX, was sich als Desaster erwies, da SBF die Mitarbeiter dazu verleitet hatte, in FTX zu investieren.

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Zudem kursieren Gerüchte, dass SBF Mitarbeiter ohne Vorwarnung entlassen habe. Er habe in seinen Nachrichten den Mitarbeitern vorgeworfen, nicht ins Team zu passen.

Weitere Unregelmäßigkeiten

Die Unregelmäßigkeiten bei FTX und Alameda kommen nach und nach ans Licht. Während die Plattform nun ums Überleben kämpft, tauchen immer mehr Geschichten auf. Der Twitter-Account Autism Capital, der die Hintergründe von FTX aufdeckt, teilte einige Bilder von Mitarbeitern mit dem Kommentar: „Immer mehr Menschen melden sich und berichten, dass die Anwaltskanzlei Fenwick & West, die FTX/Alameda beauftragt hatte, bei ihrentracäußerst unlauter vorgegangen ist. Sie versuchten, 0,5 % Token-Zuteilungen in ihre Mandatsverträge einzuschleusen. Das ist höchst ungewöhnlich und für eine Großkanzlei grenzwertig unethisch.“

Darüber hinaus enthüllte Autism auch, dass Matt Huang, Mitbegründer von Paradigm, alle Tweets gelöscht hat, die in irgendeiner Weise mit FTX in Verbindung standen.

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