Mobilfunkunternehmen haben endlich begonnen, Maßnahmen für Krypto-Enthusiasten und deren weitere Verbreitung zu ergreifen. So hat HTC beispielsweise das Exodus mit integriertem Cold Storage für Kryptowährungen auf den Markt gebracht. Auch Samsung, einer der größten Smartphone-Hersteller, hat nun ein System implementiert, das private Kryptoschlüssel schützt.
Obwohl Samsung nicht der erste Hersteller ist, der dies tut, ist es mit fast 30 Millionen verkauften Galaxy S9 im ersten Quartal 2018 der bisher größte. Dies sind die niedrigsten Verkaufszahlen des Unternehmens seit dem Galaxy S III. Aktuell nutzen fast 32 Millionen Menschen eine Blockchain-Wallet. Das Samsung S10 hat das Potenzial, diese Zahl zu verdoppeln.
Das bedeutet, dass viele Menschen mit Kryptowährungen in Berührung kommen werden. Bemerkenswert ist auch, dass diese Nachricht in einer Zeit verkündet wurde, die viele als Krypto-Winter bezeichnen.
Darüber hinaus vereinfacht dies die Nutzung für Menschen, die bereits mit Kryptowährungen vertraut sind. Da Smartphones fast rund um die Uhr verfügbar sind, können Transaktionen auch unterwegs durchgeführt werden.
Darüber hinaus ist Samsung ein Trendsetter und wird viele andere Unternehmen dazutrac, diesem Beispiel zu folgen. Auch Huawei hat angekündigt, Kryptowährungen zu unterstützen und den Zugriff auf Bitcoin -Wallets zu ermöglichen, die auf den neuesten Huawei- und Honor-Smartphones vorinstalliert sein werden.
Experten gehen davon aus, dass die Einführung einer Krypto-Wallet nur ein kleiner Teil ihres umfassenden Plans ist. Es wird erwartet, dass das Unternehmen eigene Blockchain-Lösungen oder andere Produkte mit ähnlichen Zielen auf den Markt bringen wird.
Allerdings ist die Speicherung privater Schlüssel auf einem Mobiltelefon nicht die sicherste Methode und kann bei unvorsichtiger Handhabung zu enormen Verlusten führen.
Samsung führt in neuen Modellen den Schutz privater Schlüssel ein