- Eine russische Bank kündigt an, einen Krypto-Service in der Schweiz zu eröffnen.
- Die Gazprombank, eine Bank des russischen Energiekonzerns Gazprom, wird den Krypto-Service in der Schweiz orchestrieren.
- Der in der Schweiz regulierte und von der Eidgenössischen Finanzaufsichtsbehörde (FINMA) zugelassene Dienstleister wird den Service zunächst für einige wenige Kunden anbieten.
Russische Bank bringt Kryptowährung in die Schweiz
Eine russische Bank kündigt an, einen Krypto-Service in der Schweiz einzuführen. Die Gazprombank, eine Tochtergesellschaft des Gazprom , wird den Krypto-Service in der Schweiz betreiben.
Der in der Schweiz regulierte und von der Eidgenössischen Finanzaufsichtsbehörde (FINMA) zugelassene Dienst wird zunächst für einige wenige Kunden angeboten. Später wird die Gazprombank mit Sitz in der Schweiz ihren Krypto-Service auch Firmen- und institutionellen Kunden zugänglich machen.
Das Angebot der Schweizer Bank umfasst unter anderem Verwahrungsdienstleistungen, den Handel Bitcoin gegen Fiatgeld und weitere Kryptowährungen für ihre Kunden.
Roman Abdulin, der Vorstandsvorsitzende, erklärte, die Bank werde der weltweit steigenden Nachfrage nach digitalen Vermögenswerten gerecht werden. Er fügte hinzu, die Bank werde sicher sein und die Schweizer Vorschriften einhalten.
Der Schritt hin zu Kryptowährungen war kein Zufall, dent das Ergebnis zweijähriger Vorbereitung. Bereits 2018 begann die Bank mit der Planung einer Testphase und hofft nun, auch vermögende Kunden bedienen zu können. 2019 starteten die Schweizer und Gazprom-Bank eine Blockchain-Plattform für Geschäftstransaktionen, um die Gasversorgung zu digitalisieren.
Die Schweiz entwickelt sich zu einem Zentrum für Kryptowährungen. Die SEBA und die Sygnum Bank, beide von der FINMA – einer auf digitale Vermögenswerte spezialisierten Behörde – autorisiert, arbeiten zusammen. SEBA und Sygnum Bank wollen gemeinsam Stablecoins entwickeln, deren Wechselkurs mit dem des Schweizer Frankens übereinstimmt.

