Die Analysten von Rosenblatt glauben, dass Coinbase die Auswirkungen der schwächeren Handelsvolumina erfolgreich abfedert, indem es von der rasanten Expansion von Stablecoins – insbesondere USDC – profitiert.
Stablecoins, digitale Vermögenswerte, die einen festen Wert beibehalten sollen – oft an den US-Dollar gekoppelt – haben im vergangenen Jahr ein bemerkenswertes Wachstum erlebt.
Laut CryptoQuant ist die gesamte Marktkapitalisierung der an Dollar gekoppelten Stablecoins um über 46 % gestiegen und hat im Jahr 2024 Rekordhöhen erreicht.
Rosenblatt rät zum Kauf bei Kursrückgang auf Coinbase und verweist auf das Wachstum des Stablecoins USDC
Die Handelsvolumina sind in einem verhaltenen Marktumfeld zurückgegangen. Der durchschnittliche Tagesumsatz im März liegt nun 20 % unter dem Wert vom Februar, obwohl er erst vor zwei Wochen um 10 % gestiegen war. Gleichzeitig hat das Wachstum von Stablecoins stark zugenommen, angeführt von USDC – dem zweitgrößten Stablecoin auf dem Markt –, der von einer 50-prozentigen Umsatzbeteiligungsvereinbarung mit Coinbase profitiert.
Chris Brendler, Analyst bei Rosenblatt, zeigte sich zuversichtlich hinsichtlich der Aussichten von Coinbase und erklärte, dass der potenzielle Druck auf den Umsatz des Unternehmens durchtronMarktanteilsgewinne und das rasante Wachstum von USDC, das seit Jahresbeginn um 36 % gestiegen ist, ausgeglichen werde.
Er hob hervor, dass Investoren angesichts der zunehmenden Wahrscheinlichkeit einer Legalisierung von Stablecoins bis zum dritten Quartal 2025 das Potenzial der nicht-handelsbezogenen Einnahmequellen von Coinbase möglicherweise unterschätzen. Mit der Veränderung des politischen Umfelds erwartet er eine Aufwertung der Aktie, da das Vertrauen der Anleger in den Geschäftsmix von Coinbase wächst.
Aus diesem Grund erklärte Brendler, dass Rosenblatt empfiehlt, die Aktien zu kaufen und jede volumenbedingte Schwäche als Kaufgelegenheit zu betrachten.
Brendler hat ein Kursziel von 305 US-Dollar für die Aktien festgelegt, was einem Anstieg von fast 50 % gegenüber dem jüngsten Schlusskurs entspricht.
Die weltweite Akzeptanz des USDC hat zugenommen, was den Markt stabiler gemacht hat
Tether hat eine Marktkapitalisierung von rund 143,78 Milliarden US-Dollar, was etwa 61,71 % entspricht, während die Marktkapitalisierung von USDC im Stablecoin-Markt bei etwa 25 % liegt.
Die Marktkapitalisierung von Tether ist in diesem Jahr um 5 % gestiegen, während die von USDC um 36 % zugenommen hat.
Während der letzten Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen erklärte Coinbase-CEO Briantron, dass das langfristige Ziel des Unternehmens darin bestehe, USDC zum führenden Stablecoin zu machen.
CoinMarketCap berichtet, dass USDC bei 0,9999 US-Dollar gehandelt wird, was einem Rückgang von 0,01 in den letzten 24 Stunden entspricht.
Trotz eines Rückgangs von 9 % im März und eines Rückgangs von 21 % seit Jahresbeginn konnte Coinbase seit Trumps Wiederwahl im November um 1 % zulegen.
Brendler sagte: „Wir glauben, dass eine anhaltende Schwäche unwahrscheinlich ist, da der grundlegende Wandel in der Einstellung zu Kryptowährungen in Washington, D.C., mehrere positive Faktoren mit sich bringt. Daher bleiben unsere Schätzungen vorerst unverändert.“
Rosenblatt beginnt über Coinbase zu berichten, da die neue Regierung ein potenziell positiver Katalysator sein könnte
Unter Hinweis auf das Potenzial für einen positiven Katalysator durch die kryptofreundliche Haltung der neuen Regierung und die erwartete Regulierung, die die institutionelle Akzeptanz fördern könnte, begann Rosenblatt, Berichte über Coinbase zu erstellen und Investitionen mit einem Kursziel von 305 US-Dollar und einer „Kaufen“-Bewertung zu empfehlen.
Analysten zufolge wird die lang erwartete Regulierung eine vollständige institutionelle Akzeptanz fördern, wodurch die neue Regierung zu einem enormen positiven Katalysator für Kryptowährungen wird.
Das Unternehmen ist der Ansicht, dass regulatorische Klarheit Coinbase sehr zugutekommen wird, insbesondere da die SEC digitale Vermögenswerte zunehmend toleriert.
Darüber hinaus hat Coinbase seine Abhängigkeit von Handelsgebühren durch die Diversifizierung seiner Einnahmequellen verringert. Im vierten Quartal 2024 stiegen die Nicht-Handelseinnahmen im Jahresvergleich um 71 %, und Rosenblatt geht davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.
Auch wenn traditionelle Finanzinstitute möglicherweise wettbewerbsfähiger werden, glauben Analysten, dass Coinbases umfangreiches Produktangebot und seine mehr als zehnjährige Erfahrung dem Unternehmen helfen werden, seine Spitzenposition zu behaupten.

