Die US-Börsenaufsicht SEC hat kürzlich alle Anklagen gegen Ripple -Manager Brad Garlinghouse und Chris Larsen fallen gelassen. Diese Entscheidung ist von entscheidender Bedeutung im langwierigen Rechtsstreit zwischen der Aufsichtsbehörde und dem Blockchain-basierten Zahlungsunternehmen. Sie bedeutet jedoch noch keinen sofortigen Sieg für Ripple, da das Verfahren ohne die persönlichen Anklagen weiterläuft.
Eleanor Terrett,dentvon Fox Business, betonte, dass ein sofortiger Einspruch der SEC ausgeschlossen sei. Die Aufsichtsbehörde müsse ein endgültiges Urteil abwarten, bis die Strafphase abgeschlossen sei. Diese Wartezeit könne sich über mehrere Monate erstrecken, wodurch ein möglicher Einspruch der SEC bis ins Folgejahr verschoben werden könne.
Der Rechtsstreit, dessen Verhandlung für den 23. April 2024 angesetzt war, drehte sich um Anschuldigungen gegen Garlinghouse und Larsen. Die SEC warf ihnen vor, Ripple bei Verstößen gegen Wertpapiergesetze durch den Verkauf XRP Token unterstützt zu haben. Rippleverteidigte sich entschieden und wies die Vorwürfe zurück, was zu dieser bemerkenswertentracder SEC führte.
Stuart Alderoty, der Leiter der Rechtsabteilung von Ripple, äußerte sich unmissverständlich zu dieser Entwicklung: „Die SEC hat einen schweren Fehler begangen, indem sie Brad und Chris persönlich ins Visier genommen hat. Sie hat nun kapituliert und alle Anklagen gegen unsere Führungskräfte fallen gelassen. Das ist keine Einigung, sondern eine Kapitulation“, betonte er.
Diese Kehrtwende der SEC ist der jüngste in einer Reihe juristischer Erfolge für Ripple. Das Unternehmen feierte im Juli einen wegweisenden Sieg, als ein Richter entschied, dass XRP nicht als Wertpapier einzustufen sei. Darüber hinaus wies das Gericht kürzlich den Antrag der SEC auf Berufung gegen diese Entscheidung zurück, wodurch Ripple zusätzliche rechtliche Argumente erhält.
Die Auswirkungen dieser Gerichtsverfahren reichen weit über den Gerichtssaal hinaus und betreffen die gesamte Kryptowährungsgemeinschaft. Die ursprüngliche Anschuldigung hatte aufgrund ihres ripplefür Aufsehen in der Branche gesorgt. Daher findet der Rückzug der SEC große Beachtung und deutet auf eine mögliche Lockerung der regulatorischen Haltung gegenüber solchendentVermögenswerten hin.
Dennoch befindet sich Ripple weiterhin in einer schwierigen Lage. Das Verfahren gegen das Unternehmen läuft weiter, ohne dass Anklage gegen einzelne Führungskräfte erhoben wurde. Die kommenden Monate werden Rippleendgültige Stellung bei der SEC und die zukünftige regulatorische Landschaft für Kryptowährungen bestimmen.

