Alistair Milne, ein bekannter Krypto-Enthusiast, Investor und eine Art Berühmtheit in der Krypto-Szene, hat ein Gespräch mit dem Kommunikationsdirektor der Kryptowährungsbörse Coinbase enthüllt, das auf eine kostenpflichtige Listung entgegen den eigenen Regeln hindeutet.
Milne hatte den Coinbase-Mitarbeiter gefragt, ob die Kryptowährung Ripple (XRP) durch eine Zahlung in den Handelsbereich gelangt sei. Er fragte, wie viele Ripple der Börse für die Listung zur Verfügung gestellt wurden. Weiterhin erkundigte er sich, ob die Börse die Genehmigung der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) und der US-Aufsichtsbehörde für den Warenterminhandel (CFTC) für den Verkauf des Wertpapiers eingeholt habe.
Der Kommunikationsdirektor Elliot Suthers bestätigte weder, noch dementierte er, dass die Börse Ripple an einer Handelsplattform notiert hat, sondern gab eine vage Antwort, die andeutete, dass er „gerne unter vier Augen darüber sprechen“ würde. Er teilte Milne jedoch mit, dass er das Thema nicht öffentlich mit Milne diskutieren werde.
Seitdem hat Milne sein Gespräch mit dem Kommunikationsdirektor auf Twitter geteilt und damit die kontroverse Behauptung aufgeworfen, dass die Währung möglicherweise durch ein Zahlungsabkommen auf die Plattform gelangt sei.
Hat Ripple Coinbase für die Listung ihres Tokens bezahlt?
„Wir diskutieren das nicht öffentlich.“ #xrp #ihrHabtVerdammtRichtig pic.twitter.com/cuuxWGt6ch— Alistair Milne (@alistairmilne) 26. Februar 2019
Medienberichten zufolge hat Coinbase seine eigenen Regeln und Richtlinien außer Kraft gesetzt, um XRP auf der Handelsplattform zuzulassen. Seit der Ankündigung ist der Kurs der Kryptowährung sprunghaft angestiegen, und sie wird aktuell an der Börse gehandelt.
ripple könnte Coinbase für die Börsennotierung bezahlt haben