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Ransomware-Warnung: Ragnar Locker-Angriff setzt virtuelle Maschinen ein, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen

VonAhmad AsgharAhmad Asghar
Lesezeit: 1 Minute,
Ransomware-Warnung: Ragnar Locker-Angriff setzt virtuelle Maschine ein, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen

Das britische Cybersicherheitsunternehmen Sophos enthüllt Ragnar Locker-Ransomware-Angriff, bei dem eine virtuelle Maschine eingesetzt wird, um die Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen.

Das Cybersicherheitsunternehmen Sophos hat Details zum Ragnar-Locker-Angriff veröffentlicht, der Unternehmen mit hohen Lösegeldforderungen ins Visier nimmt. Der Angriff nutzt eine virtuelle Maschine, um die Zielrechner zu infizieren. Dadurch kann die Sicherheit lokaler Antivirenprogramme umgangen werden.

Ragnar Locker Ransomware

Die Ransomware zielt in der Regel auf Unternehmen statt auf Privatpersonen ab und fordert hohe Lösegelder für die Entschlüsselung der Dateien. Sophos nennt in einem Bericht den Fall von Energias de Portugal, die zehn Terabyte Daten stahlen und 1.850 BTC (umgerechnet 14,5 Millionen US-Dollar zum aktuellen Kurs) forderten. Dem Unternehmen wurde gedroht, die Daten zu veröffentlichen, falls das Lösegeld nicht gezahlt würde.

Der Angreifer versteckt eine kleine Ransomware-Datei in einem virtuellen Image und tarnt sie als Installationsprogramm. Laut Sophos-Bericht bestand die Angriffsnutzlast aus einem 122 MB großen Installationsprogramm und einem 282 MB großen virtuellen Image – alles, um eine 49 kB große Ransomware-Datei zu verbergen.

Die Angreifer nutzen die Windows-Remotedesktopverbindung (RDP), um sich Zugang zu den Zielnetzwerken zu verschaffen. Sobald sie Administratorrechte erlangt haben, bewegen sie sich mithilfe von Windows-eigenen Tools wie PowerShell und Windows-Gruppenrichtlinienobjekten (GPOs) über das Netzwerk zu Clients und Servern.

Ransomware-Angriffe, bei denen Kryptowährung zur Entschlüsselung von Dateien gefordert wird, haben in den letzten Jahren zugenommen. Erst kürzlich Cryptopolitan berichtete , dass Popstar Madonna Ziel eines solchen Krypto-Erpressungsversuchs durch REvil wurde. Die Angreifer wollten am 25. Mai sensible Informationen über Madonna mit einem Startgebot von einer Million US-Dollar versteigern.

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Ahmad Asghar

Ahmad Asghar

Als eingefleischter Gamer und Technikfan ist er seit fast zehn Jahren in der Tech-Branche tätig. Mit diesem Wissen und Einblick in die Materie berichtet er nun über Blockchain, Kryptowährungen und alles rund um Fintech, um anderen die Branche verständlicher zu machen.

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