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Ransomware-Angreifer verschicken Bombendrohungen per E-Mail in Österreich und fordern Lösegeld in bitcoin

In diesem Beitrag:

Die österreichische Polizei hat mitgeteilt, dass Bombendrohungen per E-Mail an Unternehmen verschickt wurden. Berichten zufolge fordern die Angreifer Lösegeld in bitcoin.

In der von der österreichischen Polizei veröffentlichten Mitteilung heißt es, die Drohmails seien an Unternehmen und Investitionen in ganz Österreich verschickt worden. 

Derzeit hat die Polizei keine Ahnung, wo genau der Bombenanschlag verübt worden sein könnte, da die Attentäter Geschäfte in allen Bundesstaaten des Landes angegriffen haben.

Die Polizei gab an, von zahlreichen Unternehmen in der Hauptstadt Wien und in Tirol kontaktiert worden zu sein, konnte aber in der Region keine Bomben finden. Die Cyberkriminellen forderten jedoch von den Unternehmen 20.000 US-Dollar Lösegeld in bitcoin, um von den Angriffen abzusehen.

Die Polizei warnt Investoren davor, Lösegeld in bitcoinan Bombenleger zu zahlen

Die Polizei hat die Bevölkerung inzwischen gewarnt, nicht in Panik zu geraten, und geht offiziell keinen Meldungen mehr nach, die auf E-Mail-Drohungen hinweisen. 

Darüber hinaus haben sie Unternehmen und Investoren aufgefordert, die Drohungen zu ignorieren und kein Lösegeld in bitcoin an die Attentäter , sondern ihre Geschäfte wie gewohnt fortzuführen.

Eine weitere interessante Wendung des Berichts besagt, dass die Attentäter konkrete Informationen darüber preisgaben, wie Bitcoin gekauft und versendet werden sollten. In der E-Mail behaupteten sie, sie wollten den Unternehmen alles so einfach wie möglich machen.

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Bitcoin wurde als „Verbrechenswerkzeug“ gebrandmarkt

In der E-Mail teilten die Attentäter den Unternehmen, die sich das Lösegeld in bitcoinleisten konnten, mit, dass sie auch nach Ablauf der 80-Stunden-Frist weiterzahlen würden. Die Diebe warnten sie, dass die Bombe noch immer vorhanden sei und jederzeit gezündet werden könne. 

Bitcoin hat sich den Spitznamen „Verbrechenswerkzeug“ eingehandelt, da es häufig für Straftaten missbraucht wird. Illegale Aktivitäten wie Malware-Angriffe, Entführungen und Geldwäsche nutzen Bitcoin zur Abwicklung von Zahlungen. 

Die Polizei in Österreich gab an, dass die Forderungen nach Lösegeld in Bitcoin im Jahr 2019 einen neuen Höchststand erreicht hätten, nachdem rund 1.900 Unternehmen Drohungen gemeldet hatten, bei denen Bitcoin als Lösegeld gefordert wurde .

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