Am Donnerstag wurde bekannt, dass Phillip Frost eine Einigung mit der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hinsichtlich der Vorwürfe erzielt hat. Ohne sich dazu zu äußern, stimmte die SEC einer Geldstrafe von 100.000 US-Dollar zu. Auch Phillip Frost verfuhr so, gab keine Stellungnahme ab und erklärte sich bereit, über fünf Millionen US-Dollar (5,5 Mio. USD) als Strafe zu zahlen.
Betrug und Lügen sind ein wesentlicher Bestandteil, ohne den der Kryptomarkt nicht existieren würde. Kürzlich wurde ein Team aus zehn Organisationen und Einzelpersonen beim Betrug erwischt. Sie erbeuteten dadurch 27 Millionen US-Dollar. Der Betrug bestand darin, wertlose und illegale Aktien an den Käufer zu verkaufen.
Infolgedessen blieb der Käufer auf einem wertlosen digitalen Vermögenswert sitzen. Im September erhob die US-Börsenaufsicht SEC Anklage gegen die Gruppe. Laut einem Bericht der SEC war Barry Honig der Anführer des Teams. Honig war zuvor größter Anteilseigner von Riot Blockchain, Inc. Zum Team gehörte auch John O'Rourke, der bis zum letzten Jahr CEO des Blockchain-Unternehmens war. Das Team beging einen Pump-and-Dump-Betrug, an dem auch Phillip Frost beteiligt war.
Riot war ursprünglich ein Biotechnologieunternehmen namens Bioptix, Inc. Das Unternehmen hatte sich die Entwicklung von veterinärmedizinischen Diagnosegeräten zum Ziel gesetzt. Am 4. Oktober beschloss Bioptix, in die Blockchain-Branche zu wechseln und benannte sich in Riot Blockchain Inc. um. Doch bereits im Februar 2018 musste Riot Blockchain Insolvenz anmelden. Viele vermuten, dass der Pump-and-Dump-Skandal aus dieser Insolvenz hervorgegangen ist.
Betrugsfall Riot Blockchain Inc