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Das Bilderkennungstool von OpenAI liefert vielversprechende Ergebnisse, steht aber vor Herausforderungen

VonBrenda KananaBrenda Kanana
Lesezeit: 2 Minuten,
OpenAI
  • OpenAI hat ein Tool auf den Markt gebracht, das KI-generierte Bilder erkennen kann, um der Herausforderung von Deepfake-Bedrohungen zu begegnen. 
  • Der Detektor trac98 % der Bilder des DALL-E 3-Modells, erkennt jedoch keine Bilder mit Modifikationen. 
  • OpenAI plant, das Tool durch die Durchführung von Experimenten und die Zusammenarbeit mit externen Forschern weiterzuentwickeln.

KI-generierte Bilder können dazu führen, dass man gefälschte Inhalte für Originale hält. Deshalb hat OpenAI, der Entwickler von ChatGPT, ein Tool entwickelt , das feststellen kann, ob ein Bild mit DALL-E 3, dem von ihnen entwickelten Algorithmus zur Bildgenerierung, erstellt wurde.

Am Dienstag bot OpenAI Nutzern erstmals die Möglichkeit, ein Bilderkennungstool mit Basis- und optimierten Modellen zu testen. Ziel ist es, Forschern die Möglichkeit zu geben, die Zuverlässigkeit, den Nutzen, die Anwendungsmöglichkeiten und die Faktoren, die KI-generierte Inhalte beeinflussen könnten, zu untersuchen. 

Erfolgsquote und Tests des Tools

OpenAI hat das Tool intern getestet. Die Ergebnisse waren in mancher Hinsicht vielversprechend, in anderer Hinsicht jedoch sehr enttäuschend. Bei der Auswertung der von DALL-E 3 erzeugten Bilder wurden 98 % korrekt dargestellt. Darüber hinaus wurden Bilder, die nicht von DALL-E 3 stammen, nur in 0,5 % der Fälle fälschlicherweise DALL-E 3 zugeordnet. 

OpenAI konnte keine Bildmodifikation mit nur geringfügig signifikanten Unterschieden feststellen. Das interne Team testete das Tool, indem es das mit DALL-E 3 erstellte Bild komprimierte, zuschnitt und die Farbsättigung veränderte. Dabei stellte sich heraus, dass das Tool weiterhin gute Ergebnisse erzielte. 

Herausforderungen und Einschränkungen

Leider war das Tool bei stark bearbeiteten Bildern nicht sehr effektiv. Der Artikel von OpenAI lässt offen, wie viele Modifikationen in den beschriebenen Fällen vorgenommen wurden, und es heißt dort, dass „weitere Modifikationen die Leistung beeinträchtigen können“ 

In einem Interview mit dem Wall Street Journal erklärte die Forscherin Sandhini Agarwal, dass das Tool in Situationen wie der Änderung des Farbtons von Bildern weniger effektiv sei und ein Abonnement erfordere. Wie Agarwal erwähnte, werde OpenAI zur Behebung dieser Probleme externe Tester in das System einbeziehen. 

Darüber hinaus stellten interne Tests die Fähigkeit des Tools infrage, Bilder zu analysieren, die mit KI-Modellen anderer Unternehmen erstellt wurden. In solchen Fällen konnte das Tool von OpenAI nur 5 bis 10 % der Bilder im Vergleich zu anderen Modellen erkennen. Auch Bildmodifikationen wie Farbtonänderungen verringerten die Effizienz deutlich, erklärte Agarwal gegenüber dem Journal.

KI-generierte Bilder sind nicht nur künstlich, sondern bergen in diesem Wahljahr auch Probleme. Verärgerte Gruppen im In- und Ausland können solche Fotos leicht nutzen, um einen aufstrebenden Politiker oder ein Anliegen zu diskreditieren. Angesichts der ständigen Weiterentwicklung von KI-Bildgeneratoren verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Fiktion immer mehr. 

Branchenweite Übernahme

OpenAI hingegen strebt an, KI-Bildmetadaten mit Wasserzeichen zu versehen, sobald Unternehmen der User Value Organization (UVG) beitreten. Die C2PA ist eine Initiative der Technologiebranche, die technische Standards zur Offenlegung der Inhaltsquelle und ihrer Authentizität durch sogenannte Wasserzeichen festlegt. Der Facebook-Konzern Meta gab Anfang des Monats bekannt, dass seine KI ab Mai dieses Jahres gemäß dem C2PA-Standard entsprechend gekennzeichnet wird.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

 

Brenda Kanana

Brenda Kanana

Brenda verfügt über mehr als vier Jahre Erfahrung in den Bereichen Kryptowährung, künstliche Intelligenz und Zukunftstechnologien. Sie arbeitete bereits für Zycrypto, Blockchain Reporter und The Coin Republic und ist nun bei Cryptopolitan tätig. Ihr Soziologiestudium an der Technischen Universität Mombasa ermöglicht es ihr, stets am Puls ihrer Leserschaft zu sein.

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