Kurzfassung (TL;DR):
- Einer Lions-Aktienpromoterin in Neuseeland wurde die Einstellung ihrer Werbemaßnahmen untersagt.
- Die Behörden gaben an, dass es sich bei dem Kryptogeschäft wahrscheinlich um ein illegales Schneeballsystem handelt.
Neuseeländische Behörden haben Ermittlungen gegen im Land tätige Schneeballsysteme eingeleitet. Im Zuge dieser Maßnahmen hat die neuseeländische Handelsaufsichtsbehörde (Commerce Commission) einer aktiven Werberin des Lions-Aktiensystems die Einstellung ihrer Aktivitäten in Neuseeland angeordnet. Die Behörde vermutet, dass es sich um ein Schneeballsystem handelt und warnt die Bevölkerung eindringlich davor, sich daran zu beteiligen, da solche Systeme nach neuseeländischem Recht illegal sind.
Neuseeländische Regulierungsbehörde geht gegen Lions-Share-Programm vor
Wie Radio New Zealand berichtete , muss Shelly Cullen, die Werbeträgerin des NZ Lions Share-Systems, vor Gericht, sollte sie den Anweisungen der Aufsichtsbehörde nicht nachkommen. Cullen wurde angewiesen, jegliche Verbindung zu Schneeballsystemen, einschließlich Lion's Share, zu unterbinden. Sie darf weder für solche Systeme werben noch andere dazu bewegen, beizutreten. Zudem wurde sie aufgefordert, alle Inhalte auf Facebook, YouTube usw. zu löschen, die für solche Systeme werben.
Cullen galt als aktive Werberin des Kryptowährungssystems „Lion’s Share“ und veröffentlichte zahlreiche Beiträge in sozialen Medien, um für dieses System in Neuseeland zu werben. Sie veranstaltete außerdem Online-Seminare zu diesem Thema. Nachdem die neuseeländische Handelskommission ihr jedoch eine Unterlassungsverfügung erteilt hatte, erklärte sich Cullen bereit, die Werbung für das mutmaßliche Schneeballsystem einzustellen.
Pyramidensysteme sind illegal
Die Aufsichtsbehörde berief sich auf das neuseeländische Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (Fair Trading Act) und erklärte, dass Schneeballsysteme illegal seien. Solche Unternehmen seien darauf angewiesen, ständig neue Teilnehmer zu rekrutieren, um älteren Mitgliedern finanzielle Gewinne zu ermöglichen. Da diese Aktivitäten illegal seien, riet die Aufsichtsbehörde den neuseeländischen Bürgern dringend davon ab, sich an solchen Unternehmen, einschließlich Lions Share, zu beteiligen.
Lions Share verspricht finanzielle Renditen in Tron (TRX). Die Handelskommission leitete Ermittlungen zu dem Betrugssystem ein, nachdem mehrere Beschwerden gegen die Krypto-Operation eingegangen waren.

