Die Senatoren des Bundesstaates New York haben diesen Monat mehrere Gesetzesentwürfe zur Regulierung von Ransomware-Angriffen vorgelegt, die ein Verbot der Zahlung von Lösegeld an Angreifer vorsehen. Ransomware-Angriffe haben in den letzten Jahren so stark zugenommen, dass sie die Sicherheit von Unternehmensplattformen, PCs und Regierungsgebäuden gefährden. Angesichts dieser enormen Bedrohung weigert sich New York nun, mit Kriminellen zu verhandeln.
Bitcoin -Ransomware
Bitcoin -Ransomware-Angriffe werden von Hackern durchgeführt, die dem Opfer eine schädliche Datei zusenden. Sobald das Opfer mit der Datei interagiert, wird die Ransomware aktiv und verschlüsselt wichtige Systemdateien. Anschließend fordern die Angreifer Lösegeld (meist Bitcoin ) für die Entschlüsselung dieser Dateien.
Cyberkriminalität gibt es schon seit geraumer Zeit und sie hat sogar diverse hochrangige Regierungseinrichtungen betroffen. Einer der berüchtigtsten Angriffe war der Hackerangriff auf die National Security Agency (NSA). Die Angreifer, bekannt als Shadow Brokers, stahlen streng geheime Hacking-Tools der NSA und verkauften sie im Darknet.
In den letzten Jahren haben sich Ransomware-Angriffe zur bevorzugten Methode der Cyberkriminalität entwickelt. Zuletzt wurden CyrusOne und der spanische Radiosender Cadena SER Bitcoin
New York gegen Bitcoin -Ransomware
Kommunale Ziele zahlen häufig das von Angreifern geforderte Lösegeld auf Kosten der Steuerzahler oder der städtischen Haushalte. Der neue Gesetzentwurf S7286 von Senator Phil Boyle würde den Zugriff der Regierung auf Gelder zur Zahlung von Lösegeldern für Städte mit weniger als einer Million Einwohnern einschränken.
Ein weiterer Gesetzentwurf von Senator David Carlucci, S7289, sieht die Bereitstellung von Mitteln zur Verbesserung der Cybersicherheit von Verwaltungssystemen im ganzen Land vor. Diese Modernisierungen würden die Sicherheit lokaler Systeme erhöhen und sie weniger anfällig für Hackerangriffe machen.
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