Das FBI hat sechs Bitcoin Walletsdent, die mutmaßlich mit den nordkoreanischen Hackergruppen Lazarus Group und APT38 in Verbindung stehen. Diese Wallets enthalten vermutlich gestohlene Kryptowährung im Wert von über 40 Millionen US-Dollar. Die Gelder stammen vermutlich aus einer Reihe aufsehenerregender Hackerangriffe, darunter ein Diebstahl von 60 Millionen US-Dollar beim Zahlungsdienstleister Alphapo und ein Angriff auf Atomic Wallet im Wert von 100 Millionen US-Dollar.
Die Erkenntnisse des FBI deuten darauf hin, dass die Lazarus-Gruppe die gestohlenen Bitcoinaktiv transferiert hat. Es wächst die Sorge, dass die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) versuchen könnte, diese digitalen Vermögenswerte zu verkaufen. Daher fordert das FBI Unternehmen der Privatwirtschaft dringend auf, die Blockchain-Daten der betroffenen Adressen zu überwachen und bei Transaktionen mit diesen Geldern besondere Vorsicht walten zu lassen.
Dringender Aufruf zur Wachsamkeit, da gestohlene Gelder auf den Markt gelangen könnten
Warnung des FBI ist Teil umfassenderer Bemühungen zur Bekämpfung der aggressiven Cyberkriminalität Nordkoreas, einschließlich des Diebstahls von Kryptowährungen. Diese illegalen Aktivitäten gelten als bedeutende Einnahmequelle für das Regime. Die Diebstähle durch Lazarus im vergangenen Jahr führten zu internationalen Warnungen und Forderungen nach Präventivmaßnahmen gegen weitere Cyberangriffe.
Das FBI hat bereits Angriffe auf verschiedene Krypto-Plattformen bestätigt, und im April verhängte das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums Sanktionen gegen Personen, die mutmaßlich mit der Hackergruppe in Verbindung stehen. Die Behörde rät Krypto-Unternehmen nun, die Aktivitäten im Zusammenhang mit den sechsdentBitcoin-Wallets zu beobachten und Blockchain-Daten zur tracvon Geldflüssen zu nutzen.
Die Beteiligung nordkoreanischer Hacker an Kryptowährungsdiebstählen ist nicht neu. Cryptopolitan Berichten zufolge haben sie seit 2018 Kryptowährungen im Wert von fast 2 Milliarden US-Dollar gestohlen, wobei 2022 ein besonders aktives Jahr war. Strafverfolgungsbehörden und Krypto-Unternehmen haben bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet, um mit solchen Straftaten in Verbindung stehende Gelder einzufrieren, darunter 1,4 Millionen US-Dollar, die Anfang dieses Jahres von Huobi und Binance .
Die Warnung des FBI und die anhaltende Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungsbehörden und der Kryptoindustrie unterstreichen die Herausforderungen und die Widerstandsfähigkeit der Welt der digitalen Vermögenswerte. Durch die Nutzung der Transparenz der Blockchain-Technologie und die gemeinsame Arbeit ergreift die Krypto-Community Maßnahmen, um sich vor böswilligen Akteuren zu schützen.
Die Situation mit den mit Nordkorea verbundenen Bitcoin Wallets ist eine deutliche Erinnerung an die raffinierten Bedrohungen, denen die Kryptoindustrie ausgesetzt ist.
Dies unterstreicht jedoch auch das Potenzial für Innovation und Zusammenarbeit bei der Bewältigung dieser Herausforderungen. Die gemeinsamen Anstrengungen von Strafverfolgungsbehörden, Börsen und anderen Akteuren der Branche gestalten eine Zukunft, die Chancen und Sicherheit in Einklang bringt – selbst angesichts komplexer Hackerangriffe und regulatorischer Hürden.
FBI warnt: Nordkorea-nahe Bitcoin Wallets enthalten 40 Millionen Dollar aus jüngsten Hackerangriffen