Kryptowährungen haben das Interesse Nordkoreas geweckt, und Kim Jong-un unternimmt große Anstrengungen, deren Akzeptanz zu steigern. Nordkorea ist seit fast vierzig Jahren Mitglied des UN-Sicherheitsrats. Jüngste Meldungen deuten darauf hin, dass Nordkoreas Engagement im Kryptobereich diesen stärker beeinflussen wird als erwartet.
Ein Bericht des Royal United Services Institute legt nahe, dass die UN-Sanktionen die nordkoreanische Wirtschaft beeinträchtigt haben und Kim Jong-un Kryptowährungen einführen will, um diese Sanktionen zu umgehen. 2017 ereignete sich der WannaCry-Ransomware-Angriff, für den Nordkorea verantwortlich war. Die Ransomware infizierte fast 300.000 Computer, und das Lösegeld sollte in Bitcoin
Der Bericht deutete zudem an, dass es angesichts der aktuellen Lage Nordkoreas nicht ungewöhnlich sein dürfte, dass das Land Kryptowährungen ausnutzt. Der Kryptomarkt hat sich in Südostasien zu einem Trend entwickelt, befindet sich dort aber noch in der Anfangsphase. Viele Unternehmen und Startups stehen erst am Anfang ihrer Aktivitäten in diesem Bereich. Daher vermuten viele, dass Nordkorea gezielt jene Regionen anvisieren wird, in denen Kryptowährungen noch nicht ausreichend reguliert und entwickelt sind.
Viele Sicherheitsexperten und Organisationen warnen daher die Länder Südostasiens im Vorfeld. Sie raten ihnen zu erhöhter Vorsicht und empfehlen, ihre Sicherheitsprogramme zu verbessern, um Cyberangriffe zu verhindern. Besonders Nordkorea sollte im Auge behalten werden, da das Land für solche Verbrechen berüchtigt ist.
Nordkorea zählt zu den fortschrittlichsten Ländern, wenn es um die Begehung solcher Verbrechen geht, und war dabei meist erfolgreich. Die erfolgreichsten Angriffe Nordkoreas erfolgten gegen asiatische Kryptobörsen. Dabei erbeutete das Land Kryptowährungen im Wert von 571 Millionen US-Dollar.
Nordkorea kapert den südkoreanischen Kryptomarkt