Das Cambridge Centre for Alternative Finance (CCAF), ein der Universität Cambridge angegliedertes akademisches Forschungszentrum, hat einen neuen globalen Bitcoin -Mining- trac entwickelt . Das Tool soll Kryptowährungs-Mining-Aktivitäten in verschiedenen Ländern aufdecken und vergleichen können.
CCAFs Bitcoin -Mining- trac
Das Überwachungstool, bekannt als Bitcoin Mining Map, soll laut Bericht den monatlichen Anteil der Länder an der globalen Hashrate anzeigen . Es bietet außerdem detailliertere Vergleiche der zahlreichen Provinzen Chinas, das als Zentrum des Kryptowährungs-Minings gilt.
Die bisherigen Daten des Bitcoin -Mining traczeigen, dass die Volksrepublik China mit 65 Prozent die weltweit größte Hashrate aufweist. Obwohl China weiterhin führend im Mining ist, ist seine Hashrate Berichten zufolge bis September um etwa 10 Prozent gesunken. Russland und die USA liegen wieder bei 7 Prozent.
Die Daten des neuen Bitcoin -Mining trac stammen aktuell von drei der führenden Mining-Pools: Poolin, BTC.com und ViaBTC. Dies könnte die tatsächliche Aktivität in Europa und Nordamerika beeinflussen. Die CCAF gab jedoch an, die Daten bei neuen Pools zu aktualisieren, um einen umfassenden Bericht zu gewährleisten.
Eine Herausforderung beim Data Mining
Apolline Blandin, Leiterin des Bereichs Krypto und Blockchain bei CCAF, erklärte, die von den Überwachungstools bereitgestellten Daten würden dazu beitragen, Marktintuitionen zu überprüfen und Transparenz zu gewährleisten. Sie würden es den Teilnehmern außerdem erleichtern, ihre Geschäfte effizienter abzuwickeln.
Eines der Probleme bei der genauen Standortbestimmung hinsichtlich der Hashrate-Konzentration ist die Tatsache, dass einige Miner VPNs nutzen, um ihre tatsächlichen IP-Adressen zu verschleiern. Laut CCAF ist dies in der Provinz Zhejiang weit verbreitet. Die Mitteilung lautet:
Um diesen Effekt abzumildern, haben wir die Hashrate der Provinz Zhejiang proportional auf die anderen im Datensatz des Pools aufgeführten chinesischen Provinzen aufgeteilt

