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Der CEO von Morgan Stanley wird mit US-Regulierungsbehörden zusammenarbeiten, um weitere Optionen im Kryptobereich zu prüfen

In diesem Beitrag:

  • Der Vorstandsvorsitzende von Morgan Stanley, Ted Pick, sagte, die Bank sei bereit, mit den US-Kryptoregulierungsbehörden zusammenzuarbeiten, um weitere Optionen auf den Kryptomärkten zu erkunden. 
  • Ted Pick von Morgan Stanley erwähnte, dass US-Banken prüften, ob sie als streng regulierte Finanzinstitute zu Krypto-Transaktionspartnern werden könnten. 
  • Der CEO der Bank of America deutete außerdem an, dass die Bank Pläne habe, sich im Kryptobereich zu engagieren, falls die Führungsebene für mehr regulatorische Klarheit sorge. 

Morgan Stanleys CEO Ted Pick erklärte auf dem Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums in Davos, die Bank sei bereit, gemeinsam mit den Finanzaufsichtsbehörden Möglichkeiten für ein stärkeres Engagement im Kryptobereich auszuloten. Pick erläuterte, Morgan Stanley hoffe, die Hürde zu überwinden, ob man als stark reguliertes Finanzinstitut selbst als Krypto-Transaktionspartner auftreten könne. 

Der CEO von Morgan Stanley versicherte , dass die Bank gemeinsam mit dem US-Finanzministerium und anderen Aufsichtsbehörden Möglichkeiten für ein sicheres Angebot von Kryptodienstleistungen prüfen werde. Morgan Stanley untersucht bereits Kryptohandelsoptionen über E*TRADE. Die Niederlassung bietet Morgan-Stanley-Kunden Zugang zu Kryptowährungen über Krypto-ETFs, Krypto-Aktien und Futures.

Der CEO der Bank of America sagt, US-Banken erwägen ein stärkeres Engagement im Kryptobereich 

Brian Moynihan, CEO der Bank of America, äußerte sich während des Weltwirtschaftsforums in Davos zur Bereitschaft US-amerikanischer Banken, sich im Kryptobereich zu engagieren. Moynihans Kommentar erfolgte auf eine Frage zur zukünftigen Ausrichtung der US-Banken in Bezug auf Kryptowährungen unter der neuen kryptofreundlichen Regierung. Der BofA-Chef erklärte, dass regulatorische Klarheit notwendig sei, damit große Banken als Krypto-Transaktionspartner auftreten könnten. 

Moynihan hob zudem das Potenzial von Kryptowährungen hervor, sich neben Debitkarten, Visa, Mastercard und Apple Pay als neue Zahlungsmethode zu etablieren. Der CEO der Bank of America wies ferner darauf hin, dass Banken wie Morgan Stanley und Goldman Sachs unter anderem über die notwendigen Ressourcen verfügten, um in den Kryptomarkt einzusteigen. Die Rolle von Kryptowährungen als Wertspeicher oder als attraktive Anlageoption ging er jedoch nicht ein. 

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Einem kürzlich erschienenen Bericht zufolge zögern US-Banken, Kryptotransaktionsdienste für Privatkunden anzubieten. Ein weiterer Bericht enthüllte, dass Aufsichtsbehörden US-Banken, die Krypto-Bankdienstleistungen anbieten oder anbieten möchten, aufgefordert haben, ihre Krypto-Aktivitäten vorübergehend einzustellen.

Coinbase veröffentlichte im Juni letzten Jahres Gerichtsdokumente, die interne Kommunikation der Bankenaufsichtsbehörde FDIC offenlegten. Die FDIC hatte zudem alle US-Banken darüber informiert, dass sie bestätigen werde, sobald eine Entscheidung über die Zulassung von Kryptodienstleistungen durch die Banken getroffen sei. Ein Dokument verdeutlichte die mangelnde Klarheit der FDIC hinsichtlich der Frage, ob Banken für das Anbieten von Kryptodienstleistungen eine Registrierungspflicht hätten.

Ein Reuters-Bericht vom Dezember letzten Jahres verdeutlichte , dass US-Banker Kryptowährungen trotz Trumps Versprechen regulatorischer Klarheit weiterhin skeptisch gegenüberstanden. Goldman-Sachs-Chef David Solomon erklärte während der Reuters-NEXT-Veranstaltung, dass die Krypto-Regulierung weiterentwickelt werden müsse. Auch die US-CFTC-Kommissarin Kristin Johnson äußerte die Befürchtung, die neue Regierung lerne möglicherweise nicht aus früheren Krisen.

Die US-Börsenaufsicht SEC richtet eine Krypto-Taskforce ein, um regulatorische Klarheit zu schaffen

Die US-Börsenaufsicht SEC gab am 21. Januar bekannt, dass der amtierende Vorsitzende Mark Uyeda eine neue Krypto-Taskforce zur Entwicklung eines umfassenden regulatorischen Rahmens für Kryptowährungen in den USA eingerichtet hat. Die Kommission ernannte Kommissarin Hester Pierce zur Leiterin der Taskforce. Weiterhin wurde bekannt gegeben, dass Taylor Asher als Chief Policy Advisor und Richard Gabbert als Stabschef der Taskforce fungieren werden.

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Die Kommission ging die Probleme des bisherigen regulatorischen Vorgehens ein und bezeichnete es als „rückwirkend und reaktiv“. Die Kommission wies darauf hin, dass der von der vorherigen Führung der US-Börsenaufsicht SEC eingeschlagene Weg zur Umsetzung unerprobter Vorschriften geführt habe.

Die Ankündigung verdeutlichte zudem die Probleme mit der regulatorischen Klarheit, die zu Unklarheiten bei der Registrierung von Krypto-Dienstleistungen und bei der Behebung von Registrierungshindernissen führten. Die Kommission merkte an, dass diese mangelnde Klarheit Verwirrung stiftete, was wiederum die Innovation im Krypto- und Blockchain-Bereich in den USA behinderte. 

Die neue Arbeitsgruppe wird die übrigen Mitarbeiter der Kommission und die Öffentlichkeit einbeziehen, um sinnvollere Regulierungen zu erarbeiten. Uyeda äußerte seine Vorfreude auf die Zusammenarbeit mit Pierce und anderen Abteilungen der Kommission, um für mehr Klarheit im Regulierungsbereich zu sorgen. Der amtierende Vorsitzende fügte hinzu, dass dieser Prozess Geduld und die Mitwirkung von Branchenteilnehmern, Investoren, Krypto-Unternehmen, Wissenschaftlern und anderen Beteiligten erfordere.

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