Der US-Bundesstaat Montana hat ein Gesetz verabschiedet, das bei allen lokalen Kryptowährungshändlern für Freude sorgt. Das Gesetz befreit Kryptowährungen vom Wertpapiergesetz und definiert die Verwendung von Utility-Token deutlich klarer.
Das Gesetz wurde Anfang dieses Monats vom Gouverneur von Montana, Steve Bullock, unterzeichnet, was nur der Anfang der Hoffnung auf ein kryptofreundlicheres Amerika war, aber zum jetzigen Zeitpunkt handelt es sich lediglich um eine Aktualisierung auf Ebene der einzelnen Bundesstaaten.
Der Gesetzentwurf ist weitgehend selbsterklärend und trägt den Titel „Allgemeine Überarbeitung der Gesetze in Bezug auf Kryptowährungen“. Er wurde von einem lokalen demokratischen Abgeordneten unterstützt. Das Gesetz wurde verabschiedet, nachdem die Befürworter umgehend erklärt hatten, dass alle Kryptowährungen, sofern sie ausschließlich dem Konsum dienen, von dem Gesetz ausgenommen werden sollten.
Als Nächstes – der Rest der USA?
Zu bedenken ist hierbei, dass ein Bundesgesetz, das Montanas neuer Regelung widerspricht, diese wahrscheinlich außer Kraft setzen würde. Da es jedoch vonseiten der Zentralregierung keinerlei Anzeichen für eine solche Änderung gibt, ist es realistisch anzunehmen, dass das neue Gesetz noch eine Weile Bestand haben wird.
Manche Experten glauben, dass Montana sich ideal als Teststaat für dieses Gesetz eignen wird. Sollte es sich bewähren, könnte die Zentralregierung sogar eine landesweite Einführung des neuen Gesetzes in Erwägung ziehen.
Doch zum jetzigen Zeitpunkt können wir nur abwarten, wie das Gesetz in der Realität von Montana angewendet wird, und hoffen, dass am Ende alles gut geht.
Montana neues Kryptogesetz