Forschungsberichte, die in den Medien veröffentlicht wurden, zeigten, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Kryptowährungs-Miner den Browser eines Nutzers ins Visier nehmen, deutlich gesunken ist.
Der führende Anbieter von Malware-Lösungen, Malwarebytes, hat Statistiken veröffentlicht, die einen weltweiten Rückgang der registrierten Fälle von Krypto-Mining-Angriffen belegen. Die aktuellsten Daten zeigen, dass diese Angriffe im Vergleich zum Vorjahr um etwa 79 Prozent zurückgegangen sind.
Als Hauptgrund für diesen Rückgang der Malware-Angriffe wird das Ende von CoinHive, dem größten Anbieter von Krypto-Mining-Software, im Februar 2019 genannt.
Im Bericht wurde erläutert, dass der CoinHive-Miner durch ein einfaches Skript generiert wurde, das die Benutzer installieren und mit ihrer Website verwenden konnten.
Falls ein Webbrowser das vorprogrammierte Skript dent , Monero , die auf Datenschutz basierende Kryptowährung, zu schürfen.
Malware-Entwickler veröffentlichten Software, die die Nutzung dieser Mining-Skripte zu behindern versuchte, indem sie den Zugriff des Miners auf den Browser des Nutzers blockierten. Viele Browser bieten mittlerweile einen integrierten Schutz gegen solche Angriffe.
Laut einem Forscher der Firma Malwarebytes sank die Häufigkeit der Mining-Angriffe von mehreren zehn Millionen pro Tag auf etwa zwei Millionen.
Die von CoinHive im Jahr 2017 eingeführte Mining-Software erfreute sich großer Beliebtheit und wurde von unzähligen Einzelpersonen und Organisationen auf der ganzen Welt zum Schürfen digitaler Währungen eingesetzt.
Das Management von CoinHive gab bekannt, dass das Unternehmen im ersten Quartal dieses Jahres den Betrieb einstellen wird, da es nicht genügend Gewinn erwirtschaftet.
Trotz Meldungen über einen Rückgang der Angriffe durch Malware zum Schürfen digitaler Währungen wurde bekannt, dass viele Programme ähnlich wie CoinHive gestartet wurden.
Krypto-Jacking ging nach der Schließung von Coinbase zurück