Ein in Malta ansässiger Krypto-Miner verklagt in einem beispiellosen Fall ein Unternehmen für Mining-Hardware und gewinnt vor Gericht.
Krypto-Mining ist gar nicht so schwer. Mit dem richtigen Miner, der energieeffizient ist und schnell arbeitet, um die komplexen mathematischen Probleme zu lösen, kann der Nutzer seine Belohnung – den Block – erhalten.
So funktioniert der Proof-of-Work-Algorithmus: Sie erhaltenmaticProbleme. Ihre Mining-Hardware, auch bekannt als anwendungsspezifischer integrierter Schaltkreis (ASIC), bearbeitet diese und findet eine Lösung. Als Belohnung erhalten Sie einen Block in der Blockchain.
Nebenbei bemerkt: Blockchains weisen zwar Schwierigkeitsgrade auf, die es einigen Minern erschweren, bestimmte Probleme zu lösen. Dies war hier jedoch kein ausschlaggebender Faktor. Die Schwierigkeit besteht darin, Zeit zu gewinnen, da Blöcke im Abstand von zehn Minuten erstellt werden müssen.
Nicht alles läuft wie geplant, und genau das hat eindent Maltas erlebt.
Malta Today berichtet, dass ein Mann, dessen Name aus offensichtlichen Datenschutzgründen hier nicht genannt werden soll, einen Bergmann von 3 Group, einem lokalen IT-Unternehmen, mitgebracht hat.
ASIC-Chips gelten zwar als energieintensiv, doch dieser Chip verbrauchte deutlich mehr Strom, als er lieferte. Der Stromverbrauch überstieg die Einnahmen des Miners, weshalb der Fall vor das maltesische Verbraucherschutzgericht gebracht wurde.
Der Miner kostete zweitausend Euro (2.240 €). Die Stromkosten, die der Nutzer tragen musste, beliefen sich auf zweitausendsechshundert Euro (2.600 €) – eine Situation, in der beide Seiten verlieren.
Der Geschäftsführer der 3 Group, Dario Azzopardi, legte gegen die Erstattungsforderung des Mannes keinen Widerspruch ein. Das Gericht hatte Azzopardi zur Anhörung gegen das Produkt seines Unternehmens vorgeladen, zu der er jedoch nicht erschien. Darüber hinaus verblieb das Eigentumsrecht an dem Mann, der die Mine erworben hatte.
Bitcoin verzeichnete zuletzt einen Höchststand mit zeitweise geschürften 71 Exahash (7,43 EH/s). Dieser Anstieg von 64 Exahash (64,49 EH/s) entspricht einer Erhöhung der Schürfrate um 10,78 % seit Mitte Juli.
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