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Meta sorgt dafür, dass KI-Kennzeichnungen auf Facebook, Instagram und Threads weniger sichtbar sind

VonChris MurithiChris Murithi
Lesezeit: 2 Minuten
Meta
  • Meta verschiebt KI-Labels in versteckte Menüs auf Facebook, Instagram und Threads.
  • KI-Inhalte erfordern nun, dass Benutzer auf einen Link klicken, um die Bearbeitungsdetails anzuzeigen.
  • Die geringere Sichtbarkeit von KI-Kennzeichnungen gibt Anlass zur Sorge hinsichtlich des Risikos von Fehlinformationen.

Meta hat offiziell Änderungen an der Kennzeichnung von KI-bearbeiteten Inhalten auf Facebook, Instagram und Threads angekündigt. Das Unternehmen gab bekannt, dass der Hinweis „KI-Info“ nicht mehr direkt unter dem Nutzernamen angezeigt wird. Nutzer müssen stattdessen auf ein Menü oben rechts in Bildern oder Videos klicken, um zu sehen, ob der Inhalt mithilfe von KI bearbeitet oder erstellt wurde.

Laut Meta wurde diese Anpassung vorgenommen, um den Umfang des KI-Einsatzes auf der Plattform besser widerzuspiegeln. Die neue Kategorisierung entstand aufgrund von Bedenken hinsichtlich des vorherigen Labels „Mit KI erstellt“, das authentische Fotos fälschlicherweise als KI-generiert einstufte. Das Unternehmen wird die Änderungen ab nächster Woche umsetzen.

Meta verschiebt KI-Bezeichnungen in versteckte Menüs

Die Entscheidung von Meta, die KI-Kennzeichnungen ins Menü zu verschieben, markiert eine Veränderung in der Nutzerinteraktion mit KI-bearbeiteten Inhalten. Zuvor war die Option „KI-Info“ direkt unter dem Nutzernamen in den bearbeiteten oder KI-generierten Beiträgen sichtbar. Nun wird die Kennzeichnung nur noch angezeigt, wenn der Nutzer aktiv danach sucht, indem er auf das Menüsymbol klickt. Dieses Update betrifft Facebook, Instagram und Threads, und laut Meta sind solche Änderungen notwendig, um die Verwendung von KI-Tools besser zu erklären.

Das neue Label zeigt weiterhin an, wann KI-Tools eingesetzt wurden, einschließlich der Information, ob der Inhalt KI-generiert oder mithilfe KI-gestützter Funktionen in Bearbeitungsprogrammen wie Adobe Photoshop leicht verändert wurde. Meta wies außerdem darauf hin, dass branchenweit geteilte Signale, beispielsweise Contentdent(CC), die von Adobes C2PA unterstützt werden, die Erkennung KI-bearbeiteter Medien erleichtern. Diese Metadaten geben Aufschluss darüber, in welchem ​​Umfang der Inhalt mithilfe von KI-Technologie verändert wurde.

Wachsende Besorgnis, da die KI-Kennzeichnungen von Meta immer weniger sichtbar werden

Obwohl Meta betont, dass die neue Anpassung den Bedenken der Urheber Rechnung tragen soll, befürchten einige, dass die reduzierte Sichtbarkeit der KI-Kennzeichnungen die Verwirrung darüber, was echt und was KI-bearbeitet ist, verstärken könnte. Das bedeutet, dass es mit zunehmender Komplexität generativer KI-Bearbeitungswerkzeuge immer schwieriger wird, authentische Bilder oder Videos von manipulierten zu unterscheiden. Da die Kennzeichnung „KI-Info“ ausgeblendet wird oder ganz verschwindet, könnten Nutzer wichtige Informationen übersehen, die ihnen helfen, die Glaubwürdigkeit der Inhalte, auf die sie stoßen, zu beurteilen.

Meta hat die Systeme, die zur Erkennung von KI-Nutzung überprüft werden, nicht näher erläutert, erwähnte aber externe Tools wie das von Google eingeführte SynthID-Wasserzeichen, das KI-generierte Inhalte kennzeichnet. Das Unternehmen bekräftigte, dass es weiterhin KI-generierte Inhalte entweder nach Branchenstandards oder auf Grundlage der Angaben der Urheber kennzeichnen wird, um Transparenz beim Einsatz von KI-Tools zu gewährleisten.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Chris Murithi

Chris Murithi

Chris ist Autor und technischer Analyst mit Schwerpunkt auf Kryptowährungen und Technologie. Er hat einen Abschluss inmaticund Informatik von der Universität Nairobi. Er arbeitete als Content-Autor bei On-Chain Media und Coin Edition und ist nun bei Cryptopolitantätig.

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