Zusammenfassung (TL;DR)
- Laut einer Umfrage von Mercuryo können Einzelhändler die Akzeptanz von Kryptozahlungen vorantreiben.
- Die Umfrage basierte auf Teslas Dogecoin Einführung.
- Die Akzeptanz von Kryptowährungszahlungen stößt auf einige Hindernisse.
Kryptowährungszahlungen sind eine Innovation, an der in den letzten Jahren gearbeitet wurde. Unternehmen haben die zunehmende Akzeptanz digitaler Vermögenswerte erkannt, wodurch der Kauf von Waren damit für Händler vereinfacht wird. Eine neue Umfrage zeigt, dass Privatanleger in den kommenden Jahren die Verbreitung von Kryptowährungszahlungen vorantreiben werden. Laut der Mercuryo-Umfrage glauben 57 % der Befragten, dass Unternehmen sich gegenseitig einen Wettbewerbsvorteil verschaffen könnten, wenn sie künftig Kryptowährungszahlungen anbieten.
Die Mercuryo-Umfrage basierte auf Teslas Dogecoin Einführung.
Darüber hinaus kreuzten einigedentauch „Ja“ an, als sie gefragt wurden, ob sie online auf Unternehmen gestoßen seien, die Zahlungen in führenden Kryptowährungen anstelle von cashakzeptieren. Die Mercuryo-Umfrage basierte auf der Annahme, dass Tesla die Möglichkeit erwäge, Nutzern seiner Plattform die Bezahlung verschiedener Produkte mit Dogecoinzu ermöglichen.
Elon Musk ist seit dem Markteintritt digitaler Vermögenswerte ein bekannter Befürworter. Die Forscher von Mercuryo sehen darin ein Indiz dafür, dass Initiativen wie diese die Akzeptanz digitaler Vermögenswerte fördern können. Die Mercuryo-Umfrage berücksichtigte die Meinungen von über 500 Finanzentscheidern mit Wohnsitz in Großbritannien. Laut Mercuryo besitzt mehr als die Hälfte der Befragten Unternehmen mit über 250 Mitarbeitern.
Die Akzeptanz von Kryptowährungszahlungen stößt auf einige Hindernisse.
Die Mercuryo-Umfrage ergab außerdem, dass rund 40 % der Befragten in Aufsichtsräten großer Unternehmen sitzen. Neben der Unternehmensgröße fällt jedoch besonders auf, dass digitale Vermögenswerte in den kommenden Jahren in den meisten Branchen Einzug halten werden. Das Unternehmen stellte zudem fest, dass über 70 % davon ausgehen, dass Kryptozahlungen die meisten herkömmlichen Zahlungsarten verdrängen werden.
In einem weiteren Interview mit Kleinunternehmern gaben die meisten offen zu, dass sie digitale Vermögenswerte in den kommenden Jahren in ihren Unternehmen sehen. Obwohl derzeit nur ein kleiner Teil Bitcoinakzeptiert, gehen die meisten davon aus, dass in den nächsten Jahren weitere Anlageformen Einzug halten werden. Die meisten Kryptobörsen werden mittlerweile genutzt, um Kryptozahlungen zu erleichtern.
Ein hochrangiger Mitarbeiter von Mercuryo ist der Ansicht, dass die Dinge zwar von außen betrachtet einfach erscheinen mögen, intern aber nicht so unkompliziert sind. Er merkte an, dass die Einrichtung von Zahlungsmethoden, insbesondere solcher für digitale Vermögenswerte, schwierig sei. Im Fall digitaler Vermögenswerte hemmen verschiedene Faktoren deren Wachstum und Akzeptanz bei Unternehmen weltweit. Zu diesen Faktoren zählen regulatorische Vorgaben (33 % der Stimmen) und Betrugsprobleme (27 % der Stimmen). Darüber hinaus müssen auch der Wechselkurs und das Bildungsniveau einiger Händler berücksichtigt werden.

