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Der japanische E-Commerce-Riese Mercari wird Bitcoin als Zahlungsmethode integrieren

VonDamilola LawrenceDamilola Lawrence
Lesezeit: 2 Minuten
Der japanische E-Commerce-Riese Mercari wird Bitcoin als Zahlungsmethode integrieren

Der japanische E-Commerce-Riese Mercari wird Bitcoin als Zahlungsmethode integrieren

  • Mercari, eine führende japanische E-Commerce-Plattform, wird ab Juni Bitcoin Zahlungen akzeptieren, die von ihrer Tochtergesellschaft Mercoin abgewickelt werden.
  • Die E-Commerce-Plattform hat vor Kurzem eine Bitcoin Börse innerhalb ihrer App eingeführt, was auf ihr finanzielles Wachstum und ihre Diversifizierung hindeutet.

Mercari, Japans bekannte Online-Flohmarktplattform, wird laut einem Bericht des asiatischen Medienunternehmens Nikkei Bitcoin als Zahlungsmethode einführen. Die Einführung ist für Juni geplant und positioniert Mercari damit als zukunftsorientierten Akteur im Kryptowährungsbereich.

Innovative Zahlungsintegration

Mercari, mit über 22 Millionen monatlich aktiven Nutzern, hat angekündigt, Bitcoin -Transaktionen für sein umfangreiches Produktsortiment zu ermöglichen. Diese Integration ist ein bedeutender Schritt für die Plattform, die sich seit ihrer Gründung 2013 als einer der wichtigsten E-Commerce-Anbieter in Japan etabliert hat. Die Bitcoin Zahlungen werden über Mercoin, Mercaris in Tokio ansässige Blockchain-Tochtergesellschaft, abgewickelt. Die App zeigt die Preise weiterhin in japanischen Yen an, ermöglicht Nutzern aber die flexible Nutzung der weltweit nach Marktkapitalisierung führenden Kryptowährung.

Die Rolle von Mercoin geht über die reine Abwicklung Bitcoin Zahlungen hinaus. Diese Zahlungen werden in Echtzeit in Yen umgerechnet, wobei Transaktionsgebühren anfallen, die mit denen für herkömmliche Fiatwährungstransaktionen vergleichbar sind. Details zur genauen Gebührenstruktur für Bitcoin -Transaktionen sind jedoch noch nicht bekannt.

Erweiterte Horizonte in den Bereichen Krypto und E-Commerce

Dieser strategische Schritt von Mercari steht im Einklang mit der breiteren Expansion des Unternehmens in den Kryptowährungsmarkt. Im März 2023 startete Mercari seine Bitcoin Börse, die es Nutzern ermöglicht, Bitcoin direkt über die App zu kaufen. Diese Funktion ist nahtlos in die bestehende Infrastruktur der Plattform integriert, wo Nutzer ihre Bankguthaben, Verkaufserlöse und durch Verkäufe gesammelte Punkte zum Kauf Bitcoinverwenden können.

Der finanzielle Erfolg von Mercari wirddent im jüngsten Geschäftsbericht. Das Unternehmen erzielte im dritten Quartal 2023 einen Gewinn von 2,8 Milliarden Yen (19,4 Millionen US-Dollar), ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Mit einem Umsatzanstieg auf 44,27 Milliarden Yen, ein Plus von 11,2 % im Vergleich zum Vorjahr, erweist sich Mercaris Einstieg in den Kryptowährungsmarkt als wohlüberlegter Schritt zur Diversifizierung seiner Dienstleistungen und zur Ansprache einer breiteren Nutzerbasis.

Das Gesamtbild: Kryptowährung in Japan

Mercaris Entscheidung fällt in eine Zeit, in der Japan einen tiefgreifenden Wandel in der Regulierung von Kryptowährungen durchläuft. Die japanische Regierung arbeitet daran, ein günstiges Umfeld für Krypto-Unternehmen zu schaffen. Dazu gehören Pläne zur Abschaffung der Körperschaftsteuer auf nicht realisierte Kryptogewinne sowie das Engagement von Organisationen wie der Japan Crypto Asset Business Association (JCBA) für einen unternehmensfreundlicheren Regulierungsrahmen. Diese Entwicklungen verdeutlichen Japans Bestreben, Innovationen im Bereich digitaler Vermögenswerte mit der notwendigen regulatorischen Aufsicht in Einklang zu bringen – ein Ansatz, der Unternehmen und Investoren gleichermaßen schützt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Einführung von Bitcoin als Zahlungsmethode bei Mercari einen bedeutenden Meilenstein für das Unternehmen darstellt und die wachsende Akzeptanz von Kryptowährungen in Asien unterstreicht. Solche Integrationen werden voraussichtlich häufiger vorkommen und eine neue Ära des digitalen Handels und Finanzwesens einläuten.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.

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