Louis Vuitton (LV), die berühmte Modemarke, plant die Entwicklung einer eigenen Blockchain und steigt damit in den Blockchain-Markt ein. Dies soll dem Unternehmen helfen, die Echtheit seiner Luxusprodukte zu gewährleisten.
Das Unternehmen freut sich zudem auf die Zusammenarbeit mit Microsoft bei diesem Projekt. Das Modehaus plant außerdem, die Herstellung seiner High-End-Produkte vom Ursprung bis zum Verkaufsregal, einschließlich des Sekundärmarktes, trac.
Die unter dem Codenamen AURA entwickelte Blockchain basiert auf einer von JP Morgan initiierten Version der Quorum-Blockchain. Louis Vuitton beabsichtigt jedoch, eine stärker regulierte und zugelassene Variante der Quorum-Blockchain einzusetzen. Zudem soll der Datenverlust zwischen Marken und Kunden verhindert werden.
LV ist bereit für die Zusammenarbeit mit ConsenSys und Microsoft Azure. Alle drei Unternehmen haben bereits in AURA investiert. Im Anschluss daran wird das geistige Eigentum geschützt, bevor die Plattform im Juni live gehen soll. LV plant außerdem, AURA seinen White-Label-Marken zur Verfügung zu stellen, indem die Rechte am geistigen Eigentum an eine unabhängige Gesellschaft übertragen werden, die sich im gemeinsamen Besitz der Marken befindet, die die Plattform unterstützen.
Das Lieferkettenverfolgungssystem trac Blockchain ist für die Modebranche attraktiv, die ihre Produkte vom Anfang bis zum Ende zurückverfolgen und deren Echtheit gewährleisten möchte. Laut Wikipedia betreibt Louis Vuitton 460 internationale Geschäfte in 60 Ländern. trac 2006 bis 2012 galt Louis Vuitton als die wertvollste Marke. Im Jahr 2013 erreichte das Unternehmen einen Wert von 28,4 Milliarden US-Dollar.
Louis Vuitton Blockchain mit Microsoft