Zusammenfassung (TL;DR)
- Die Kryptobörse KuCoin wird sich aus China zurückziehen.
- Es ist nicht das erste Mal, dass die KuCoin-Börse ihren Rückzug aus China ankündigt.
- Ein Manager von STICPAY prognostiziert, dass Chinas hartes Vorgehen gegen Kryptowährungen internationale Chancen im Kryptosektor eröffnen würde.
Pressemitteilung vom Sonntag gab KuCoin bekannt, dass alle Nutzer ihre Guthaben bis Ende des Jahres abheben und ihre Konten schließen müssen.
Das Börsenunternehmen machte in seiner Wortwahl deutlich, dass die Entscheidung durch das jüngste und verstärkte Vorgehen der chinesischen Regierung gegen Kryptowährungen veranlasst wurde.
Hin und Her beim KuCoin-Börsenausstieg
Zuvor hatte sich die Kryptobörse KuCoin 2017 nach einem ähnlichen Vorgehen gegen Kryptowährungen in China zurückgezogen. KuCoin gab an, die Entfernung der chinesischen Nutzer bis Anfang Oktober 2017 abgeschlossen zu haben.
Nachdem die Chinesische Volksbank letzte Woche erneut ihr Vorgehen gegen Kryptowährungen verschärft hatte, erklärte die Zentralbank, dass Kryptowährungsspekulationen illegale Aktivitäten fördern, die „die Sicherheit des Eigentums der Bevölkerung ernsthaft gefährden“
Die Kryptobörse KuCoin führte eine technische Selbstprüfung durch, um die Einhaltung der regulatorischen Anforderungen Festlandchinas sicherzustellen. Dabei stellte sie fest, dass sich noch einige chinesische Nutzer auf ihrer Plattform befanden. Die Börse empfahl den betroffenen Nutzern daraufhin, ihre Vermögenswerte bis zum 31. Dezember von der Plattform zu transferieren.
KuCoin ist das jüngste Krypto-Unternehmen, das seinen Rückzug aus China ankündigt
Mit dieser Ankündigung ist das Börsenunternehmen das jüngste, das nach dem anhaltenden Vorgehen der Behörden seinen Rückzug aus China bekannt gibt.
KuCoin, mit 8 Millionen Nutzern, verzeichnete in den letzten 24 Stunden ein Krypto-Handelsvolumen von 1,7 Milliarden US-Dollar (CoinMarketCap). Damit zählt KuCoin zu den führenden Krypto-Börsen weltweit.
Letzte Woche kündigte die Börse Huobi ihren Rückzug aus China und teilte mit, dass sich Festlandchinesen nicht mehr für neue Konten anmelden könnten und bestehende chinesische Kunden bis zum 31. Dezember den Zugriff auf ihre Konten verlieren würden.
Neben den Kryptobörsen haben in China nach dem harten Vorgehen gegen Kryptowährungen auch andere Krypto-Firmen (Mining-Pools, Analyseanbieter usw.) ihren Betrieb eingestellt.
Expertenmeinung zur Position Chinas im Kryptobereich
James Bay, Kundendienstleiter bei STICPAY, erklärte in einer Pressemitteilung, dass Chinas Haltung zu Kryptowährungen nicht neu sei und es nicht das erste Mal sei, dass das Land Beschränkungen für Kryptowährungen verhängt habe.
Er sagte jedoch, dass das harte Durchgreifen neue Möglichkeiten für internationale Akteure im Kryptosektor eröffnen würde.
China ist einer der weltweit größten Kryptowährungsmärkte. Es ist nicht das erste Mal, dass das Land Beschränkungen für Kryptowährungen verhängt, und es wird wahrscheinlich nicht das letzte Mal sein. Daher werden einige Krypto-Unternehmen Partnerschaften außerhalb Chinas eingehen müssen. Andere Länder könnten Chinas Beispiel folgen, was die Zukunftsaussichten von Kryptowährungen beeinträchtigen und gleichzeitig neue Chancen für internationale Akteure wie bitcoin Mining -Unternehmen, Blockchain-Projekte, Krypto-Börsen und institutionelle Investoren eröffnen könnte.
„In den letzten Jahren ist es mehreren Ländern gelungen, Kryptowährungen zu regulieren, darunter Kanada, Deutschland, Japan und Südkorea. Gleichzeitig beobachten wir, wie Kryptowährungen immer mehr an Bedeutung gewinnen, da globale Plattformen wie PayPal, Twitter und Sticpay sie mittlerweile akzeptieren.“.
„Kryptowährungsmärkte sind volatil, und Regierungen, Regulierungsbehörden und Investoren haben unterschiedliche Ansichten dazu. Deshalb ist es für Anleger unerlässlich, ihr Geld in einer E-Wallet wie STICPAY zu verwahren, die sowohl Krypto- als auch Fiatwährungen unterstützt, um ihre Gelder zu sichern.“

