Justin Sun, der Gründer von Tron, hat ein Angebot zum Kauf aller deutschen Bitcoin Bestände unterbreitet. Er beabsichtigt, die Auswirkungen auf den Markt so gering wie möglich zu halten.
Justins genaue Worte lauteten: „Ich bin bereit, mit der deutschen Regierung über den außerbörslichen Kauf aller BTC zu verhandeln, um die Auswirkungen auf den Markt zu minimieren.“

Die Bundesregierung hat ihre Bitcoin -Reserven eifrig an Börsen transferiert. Am 4. Juli bewegte das Bundeskriminalamt (BKA) Bitcoin im Wert von rund 75 Millionen US-Dollar in mehreren Transaktionen. Diese Gelder wurden auf Börsen wie Coinbase, Kraken und Bitstamp verteilt.
Deutschlands stetiger Bitcoin -Abfluss
Seit Mitte Juni wurden in Deutschland Bitcoin im Wert von rund 315 Millionen US-Dollar auf verschiedene Plattformen transferiert. Innerhalb von weniger als einem Monat wurden in Deutschland Bitcoinim Wert von über 390 Millionen US-Dollar veräußert.
Diese Aktivität folgt auf die Beschlagnahmung von fast 50.000 Bitcoin durch das BKA im Jahr 2013, die mit dem ehemaligen Betreiber der Filmpiraterie-Website Movie2K in Verbindung standen. Dieser Bitcoin-Bestand wird zum heutigen Kurs auf 2,3 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Der stetige Zufluss von Bitcoin an Börsen deutet auf mögliche deutsche Pläne zur Liquidierung von Teilen seiner Reserven hin. Dies hat Befürchtungen hinsichtlich negativer Auswirkungen auf den Bitcoin-Marktpreis ausgelöst, der diese Woche unter 58.000 US-Dollar gefallen ist.

Die bisher transferierten Beträge machen jedoch nur einen relativ kleinen Teil des riesigen Bitcoin Bestands des BKA aus. Nach den jüngsten Transaktionen hält Deutschland noch immer rund 40.000 Bitcoin.
Die Verkäufe ähneln den jüngsten Überweisungen der US-Regierung. Die USA halten auch Bitcoin die in Strafverfahren beschlagnahmt wurden, was Befürchtungen nährt, dass sie Reserven verkaufen könnten.
Der Zeitpunkt dieser Verkäufe ist entscheidend, da die Rückzahlungen an die Gläubiger nach dem Zusammenbruch von Mt. Gox im Jahr 2014 im Juli beginnen sollen, was den Verkaufsdruck auf Bitcoinnoch verstärken könnte.
Marktreaktion und Analyse
Die Analyse von QCP Capital liefert Einblicke in die aktuelle Marktlage. Am 4. Juli berichteten sie von einem weiteren Tag mit starkem Verkaufsdruck, der Bitcoin unter die Unterstützungsmarke von 60.000 US-Dollar fallen ließ und ein Tief von 57.875 US-Dollar erreichte.
Sie stellten außerdem fest, dass Bitcoin Miner Anzeichen einer Kapitulation zeigen. Historisch gesehen ging dies mit einem Preistief einher; der letzte vergleichbare Rückgang der Hash-Rate ereignete sich 2022, als Bitcoin bei 17.000 US-Dollar gehandelt wurde.

Trotz des Kursverfalls bei Kryptowährungen bleibt der Optionsmarkt optimistisch. Das Interesse konzentriert sich stark auf Ethereum Optionen mit Laufzeiten im September und Dezember. Mehrere Faktoren könnten jedoch dazu führen, dass die Kurse diesen Abwärtstrend durchbrechen.
Erstens sind die Liquidationscluster bei Bitcoin und Ethereum stark nach oben verlagert, was potenzielle Short Squeezes begünstigt. Zweitens könnte die bevorstehende Genehmigung der S-1-Formulare einen starken Kursanstieg bei Ethereumauslösen.

Sie schlagen eine Ethereum KIKO (Knock-In, Knock-Out)-Strategie vor. Die Option läuft am 27. September 2024 aus. Die Idee ist, eine Put-Option mit einem Ausübungspreis von 3.000 (Knock-In: 2.500) zu verkaufen und gleichzeitig eine Call-Option mit einem Ausübungspreis von 3.600 (Knock-Out: 5.500) kostenlos zu kaufen.
Die maximale Auszahlung beträgt 271,96 % pro Jahr bzw. 1.900 USD pro ETH, wenn der Spotkurs bei Fälligkeit knapp unter 5.500 liegt. Der Nachteil besteht darin, dass Sie ETH bei Fälligkeit, wenn der Spotkurs unter 2.500 liegt, zu 3.000 kaufen (Spot-Referenzkurs: 3.210).
Bericht von Jai Hamid

