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Enthüllt: JPMorgan hat kein Interesse mehr am Kryptomarkt

In diesem Beitrag:

  •  Jared Gross enthüllte, dass Krypto-Assets für große institutionelle Investoren nicht existent sind.
  • JPMorgan betonte aufgrund des FTX-Zusammenbruchs die Notwendigkeit der Regulierung von Kryptowährungen.
  • Laut CNBC hat der Kryptomarkt im Jahr 2022 über 2 Billionen Dollar verloren.

In den vergangenen Jahren unterstützten JPMorgan und andere führende traditionelle Finanzinstitute den Kryptomarkt, was zu dessen Boom im letzten Jahrzehnt beitrug. Allerdings gab es auch einige Institutionen, die der Volatilität des Kryptomarktes skeptisch gegenüberstanden. 

JPMorgan hat Kryptowährungen stets unterstützt und nie an ihrem Potenzial gezweifelt. Doch mit dem Marktrückgang im vergangenen Jahr änderte auch JPMorgan seine Strategie. Erst kürzlich berichtete die Bank über die Einführung einer eigenen Krypto-Wallet, und wenige Tage später gab Jared Gross, Leiter der institutionellen Portfoliostrategie, bekannt, dass Krypto-Assets für große institutionelle Anleger derzeit nicht relevant sind.

JPMorgans Haltungswechsel

Vor einem Monat betonte JPMorgan aufgrund des FTX-Zusammenbruchs die Notwendigkeit einer Regulierung von Kryptowährungen. Nach dem Absturz von FTX und Terra Luna waren Anleger und Nutzer hinsichtlich des Schutzes ihrer Gelder und Investitionen verunsichert. JPMorgan forderte daher die führenden Finanzinstitute auf, eine Kryptoregulierung zu verabschieden, die ihren Kunden ein Gefühl der Sicherheit vermitteln würde.

Doch innerhalb eines Monats änderte das Unternehmen seine Haltungmatic. In einem Podcast mit Bloomberg erklärte Jared Gross, dass die traditionellen Finanzakteure dem Markteintritt stets skeptisch gegenüberstanden und nur ein kleiner Teil von ihnen ihn wagte.

Sie waren hinsichtlich der Stabilität und Zuverlässigkeit des Kryptomarktes sehr vorsichtig, und Ereignisse wie FTX, Alameda und Terra Luna haben ihnen Recht gegeben. Gross fügte hinzu, dass die meisten dieser Investoren angesichts der aktuellen Stimmungslage am Kryptomarkt nun froh seien, nicht in den Kryptomarkt eingestiegen zu sein.

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Aktuelle Marktsituationen

Die ganze Welt befindet sich in einer Rezession, und jedes Unternehmen, ob groß oder klein, ist betroffen. Doch der Kryptomarkt ist am stärksten von dieser Finanzkrise betroffen. Noch vor einem Jahr sorgten die Kurse von Top-Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether für großes Aufsehen, als sie bei etwa 60.000 bzw. 3.000 US-Dollar notierten.

Heute liegen beide um 60 % (BTC) bzw. 70 % (ETH) im Minus, und laut CNBC hat der Kryptomarkt im Jahr 2022 über 2 Billionen US-Dollar verloren. Darüber hinaus sind die Top-Kryptowährungen wie BTC und ETH von ihren Höchstständen aus dem Jahr 2021 gefallen.

In einem derart verheerenden Marktumfeld überrascht JPMorgans veränderte Haltung viele nicht, da zahlreiche traditionelle Finanzinstitute nun über einen Rückzug ihrer Investitionen nachdenken. Die meisten von ihnen leiden unter den hohen Zinsen der Zentralbanken, der Inflation, den schwachen Börsenergebnissen und den hohen Energiepreisen.

Diese Finanzlage hat auch den Kryptomarkt negativ beeinflusst. Institutionen, die bisher nicht in den Kryptomarkt eingestiegen sind, können nun aufatmen. Diejenigen, die bereits im Kryptomarkt investiert sind, werden sich weitere Investitionen gut überlegen. Und alle anderen werden unter allen Umständen davon absehen, in den Kryptomarkt einzusteigen.

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Die Zukunft von Krypto

Die jüngsten Einbrüche am Kryptomarkt veranlassten JPMorgan, seine Position zu ändern: Vom einstigen Top-Investor stellten sie nun die Zuverlässigkeit und Stabilität des Marktes infrage. Dies ist jedoch nichts Neues im Kryptomarkt. Viele große Finanzinstitute wie Tesla und Wall-Street-Banken sind in den Markt eingestiegen und haben ihn nach einiger Zeit wieder verlassen.

Der Markt existiert trotz des Rückzugs vieler führender Investoren und wird auch in Zukunft so bleiben. Der Kryptomarkt ist eine dezentrale Finanzierungsform, und solange Milliarden von Menschen daran glauben, wird er bestehen bleiben, unabhängig davon, wie viele Institutionen ihn verlassen.

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