Zusammenfassung (TL;DR)
- Die JP Morgan Chase Bank wird demnächst Kryptodienstleistungen anbieten.
- CEO Jamie Dimon hatte sich zuvor skeptisch gegenüber Bitcoingeäußert.
Die renommierte Investmentbank JP Morgan Chase hat bestätigt, dass sie ihren Kunden in Kürze Kryptodienstleistungen anbieten wird. Diese Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund, dass weltweit mehrere andere Banken die Unterstützung von Kryptowährungen erwägen.
Der jüngste Preisanstieg von Bitcoin Kryptowährungen als Anlage und Wertspeicher für die Zukunft zu nutzen. In einem Interview mit dem Finanzjournalisten Hugh Son dent , Co-Präsident von JP Morgan Chase, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis die Bank Kryptodienstleistungen anbiete. Laut Pinto bestehe derzeit jedoch noch nicht genügend Nachfrage nach Kryptowährungen, um den Service sofort zu starten.
„Wenn sich im Laufe der Zeit eine Anlageklasse entwickelt, die von verschiedenen Vermögensverwaltern und Investoren genutzt wird, müssen wir uns einbringen. Die Nachfrage ist noch nicht vorhanden, aber ich bin sicher, dass sie irgendwann kommen wird“, sagte Pinto.
JP Morgan unterstützt Kryptowährungen – eine Ironie
Angesichts des in der Vergangenheit eher distanzierten Verhältnisses von JP Morgan Chase zu Bitcoin wirkt es paradox, dass die Bank nun bereit ist, Kryptowährungen zu unterstützen. Im September 2017 bezeichnete damalige CEO der Bank, Jamie Dimon, Bitcoin als „Betrug“. Er verglich die führende Kryptowährung mit der „Tulpenmanie“ und sagte einen Zusammenbruch des Bitcoin-Kurses voraus. Damals lag der Kurs bei lediglich 3.500 US-Dollar. Nach dem starken Kursanstieg im Jahr 2017 erreichte der Bitcoin-Kurs 19.000 US-Dollar.
Im November 2020, nachdem die Marktkapitalisierung Bitcoin die von JP Morgan überstiegen hatte, blieb der CEO der Bank Kryptowährungen gegenüber skeptisch. Er erklärte, Bitcoin sei nicht seine Art von Anlage. Obwohl sich der CEO in letzter Zeit nicht zu Bitcoingeäußert hat, kündigte der Bankpräsidentdent dass seine Bank bald Kryptodienstleistungen anbieten werde.
Mehrere Unternehmen bereit für den Krypto-Einstieg
Neben der amerikanischen Investmentbank bekunden auch viele andere Firmen offen ihre Unterstützung für Bitcoin .
Die Zahl der Privatanleger ist gestiegen, Politiker erwägen Investitionen in Bitcoin zur Diversifizierung ihrer öffentlichen Anlagen, Unternehmen wie Tesla und PayPal haben bedeutende Schritte angekündigt, und selbst Banken planen erste Schritte in Richtung Kryptowährungsdienstleistungen. Mastercard gab kürzlich ebenfalls bekannt, noch vor Ende 2021 Kryptozahlungen zu ermöglichen.

