Reuters berichtete, dass Japan möglicherweise als nächstes Land eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) in Form eines digitalen Yen einführen könnte. Dieser Schritt erfolgte offenbar als Reaktion auf Facebooks Libra und die in Entwicklung befindliche digitale Zentralbankwährung der Chinesischen Volksbank.
Japan will mit dem digitalen Yen in den CBDC-Wettbewerb einsteigen.
Seit Facebooks Ankündigung eines globalen Stablecoins haben viele Nationen ihr Interesse an Kryptowährungen verstärkt. Die meisten Länder entwickeln derzeit entsprechende Regulierungen oder haben diese bereits implementiert, um das Wachstum der Branche zu fördern. Einige Länder haben zusammen mit ihren Zentralbanken die Entwicklung eigener digitaler Währungen angekündigt. China gehörte zu den ersten Ländern, die die Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung ankündigten.
Laut einem Reuters- Bericht Japan als nächstes Land ein eigenes CBDC-Projekt ankündigen. Dem Bericht zufolge könnte die Währung in Zusammenarbeit von Regierung und Privatwirtschaft entstehen. Das glaubt zumindest der stellvertretende Außenminister Norihiro Nakayama.
Nakayama gehört zu den Schlüsselfiguren der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Die Partei wird vom ehemaligen Wirtschaftsminister Akira Amari geführt. Nakayama fügte hinzu, dass sein Team den Vorschlag für den digitalen Yen im Februar dieses Jahres einreichen werde.
Berichte jedoch nahe, dass Japan keine Pläne für eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) hat und berufen sich dabei auf den japanischen Finanzminister Tara Aso. Laut diesen Berichten äußerte sich Tara Aso, um die Verwirrung in dieser Angelegenheit aufzuklären. Er erklärte offenbar, dass Japan nicht an einer CBDC arbeitet.
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