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Wenn sich Bitcoin nicht bald bewegt, könnte der nächste Schritt umso wichtiger sein

Nach einem positiven Jahresstart hat BitcoinKurs in den letzten zwei Tagen eine deutliche Korrektur erfahren. Am 14. Januar versuchte BTC, die entscheidende Marke von 95.000 US-Dollar zu durchbrechen, verzeichnete aber seither sechs Tage in Folge Kursverluste und gab seit dem lokalen Höchststand von 97.900 US-Dollar um rund 7 % nach. 

In den letzten 48 Stunden sind rund 100 Milliarden US-Dollar der gesamten Marktkapitalisierung von Kryptowährungen verloren gegangen. Auch die Marktkapitalisierung der Altcoins, gemessen anhand des TOTAL2-Charts (ohne Stablecoins), verzeichnete im gleichen Zeitraum einen Rückgang von etwa 3,5 %. 

Nachdem der Bitcoin die Marke von 95.000 US-Dollar im Wochenchart nicht zurückerobern konnte, befindet er sich nun wieder in der Konsolidierungsphase, in der er sich seit Mitte November befindet. Sollte der Abwärtsdruck zunehmen, rücken wichtige Unterstützungsniveaus in den Fokus, die halten müssen, um die langfristige Marktstruktur zu stabilisieren. 

Was hat den Ausverkauf verursacht? 

Der Kurssturz wurde maßgeblich durch die makroökonomischen Unsicherheiten im Zusammenhang mit Trumps erneutem Vorstoß zur Annexion der arktischen Insel Grönland ausgelöst, verbunden mit der Drohung umfassender Zölle gegen acht europäische Länder, bis ein – wie er es nannte – vollständiger Kauf ausgehandelt sei. Obwohl diese Entwicklungen weiterhin hochspekulativ und politisch brisant sind, verstärken solche Schlagzeilen die Unsicherheit hinsichtlich der globalen Handelsspannungen und der Diplomatie. 

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Infolgedessen haben Anleger ihre Portfolios risikoärmer gestaltet und Vermögenswerte wie Bitcoin zugunsten sichererer Anlagen umgeschichtet. Diese Risikoaversion spiegelt sich in dertronPerformance von Rohstoffen wie Gold und Silber wider, die derzeit auf Allzeithochs notieren und seit Jahresbeginn um 9,59 % bzw. 31 % zugelegt haben. 

Wichtige Spielniveaus, die man im Auge behalten sollte 

Die erste wichtige Marke, die Bitcoin halten muss und an der sich viele Händler für eine mögliche Kurserholung positionieren könnten, liegt beim 50-Tage-Durchschnitt (SMA). Dieser liegt aktuell bei 90.400 US-Dollar und verläuft parallel zu einer aufsteigenden Trendlinie, die bis zum Tiefststand von 80.500 US-Dollar im November letzten Jahres zurückreicht. 

Jenseits des 50-Tage-SMA richtet sich der Fokus auf den Jahreseröffnungskurs bei etwa 87.500 US-Dollar, der mit dem 0,5-Fibonacci-tracübereinstimmt. Knapp darunter stellt die Fibonacci-Golden-Pocket-Zone (ca. 86.000 US-Dollar) eine wichtige Hürde dar, die gehalten werden muss, um die übergeordnete Konsolidierungsstruktur zu erhalten. 

Was könnte den nächsten Schritt bestätigen?

Über die Preisniveaus hinaus erfordert die Bestätigung der nächsten Kursrichtung ein steigendes Handelsvolumen. Das aggregierte tägliche Handelsvolumen ist seit dem 16. Januar rückläufig, was auf eine geringere Überzeugung hinter der jüngsten Kursentwicklung hindeutet. Das sinkende Volumen lässt vermuten, dass der Markt derzeit aufgrund der geringeren Liquidität korrigiert und nicht aufgrund einertronRichtungsabsicht. Daher muss für jeden nachhaltigen Trend, ob aufwärts oder abwärts, das Volumen steigen, da Bewegungen mit geringem Volumen tendenziell fragil sind und eher zu Umkehrungen als zu einer Fortsetzung neigen.  

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Mit Blick auf die Zukunft könnten institutionelle Beteiligung und Aktivitäten ein entscheidender Faktor sein. Da die US-Märkte gestern geschlossen waren, werden die Kapitalflüsse in BTC-Spot-ETFs in der kommenden Woche Aufschluss darüber geben, ob die institutionelle Nachfrage den jüngsten Verkaufsdruck ausgleichen oder verstärken kann. Letztendlich hängt das aktuelle Umfeld maßgeblich von den gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen ab. Da geopolitische Rhetorik und handelsbezogene Unsicherheiten weiterhin die Risikobereitschaft beeinflussen, dürfte die nächste Kursbewegung von BTC ebenso stark von makroökonomischen Signalen wie von technischen Indikatoren bestimmt werden. Daher ist die kommende Woche besonders wichtig für die Marktentwicklung. 

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