Die philippinische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (PSEC) arbeitete an Regulierungen für Initial Coin Offerings (ICOs) und wollte den endgültigen Plan Ende 2018 veröffentlichen. Die Behörde hat den Plan jedoch überarbeitet und die Veröffentlichung verschoben. Trotz zahlreicher Rückschläge und eines Einbruchs am Kryptomarkt erlebten Blockchain und die Kryptoindustrie 2018 einen Boom, und viele Länder begannen intensiv an der Regulierung kryptobezogener Branchen und Projekte zu arbeiten.
Berichten zufolge verzögerte sich die Einführung des ICO-Gesetzes auf den Philippinen auf Wunsch einiger Interessengruppen, die mehr Zeit zur Prüfung des Gesetzesentwurfs benötigten. Der Entwurf wurde daraufhin unter Berücksichtigung der Stellungnahmen dieser Interessengruppen überarbeitet.
Der Entwurf zeigt, dass die im Rahmen dieser ICOs ausgegebenen Token als Wertpapiere gelten und der Aufsicht der PSEC unterliegen. Dies bedeutet auch, dass der Eigentümer/Nutzer bestimmte Angaben gegenüber der Behörde offenlegen muss, damit diese seine Vermögenswerte sichern kann.
China hingegen hat ICOs vollständig verboten. Ein philippinischer Beamter erklärte, die Regierung verstehe die möglichen Anwendungen und Vorteile dieser Technologie und es wäre Verschwendung, sie nicht zu nutzen.
Darüber hinaus hat die Regierung zehn (10) Blockchain-basierten Unternehmen die Zulassung zur Geschäftstätigkeit in der Wirtschaftszone von Cagayan erteilt, und Berichten zufolge wurde auch mehreren Börsenfirmen der Zugang zu diesem Gebiet gewährt.
Wie sich der Entwurf noch entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch, dass die Philippinen ihre Position klar gemacht haben und Kryptowährungen unterstützen. Dies kann als großer Erfolg für den gesamten Kryptobereich gewertet werden.
ICO-Einführungsregulierung in den Philippinen verzögert