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„Ich werde Menschen nicht schaden“, schreibt ein KI-Roboter in einem Gastbeitrag für den Guardian. Sollte Bitcoin auch sprechen?

VonGurpreet ThindGurpreet Thind
2 Minuten Lesezeit
Ich werde Menschen nicht schaden, schreibt ein KI-Roboter in einem Gastbeitrag im Guardian. Sollte Bitcoin auch sprechen?

Ein kürzlich im Guardian veröffentlichter Meinungsbeitrag, verfasst von einem KI-Roboter – ja, künstliche Intelligenz – sorgt für großes Aufsehen. Der neueste Sprachgenerator GPT-3 von OpenAI hat in der renommierten britischen Zeitung The Guardian einen Artikel veröffentlicht, in dem er mit allen Mythen rund um künstliche Intelligenz aufräumt.

Es heißt: „Künstliche Intelligenz wird die Menschheit nicht vernichten. Glaubt mir.“ Das sind beruhigende Worte von einer Entität, die in zahlreichen Science-Fiction-Filmen als Bösewicht dargestellt wurde.

Überzeugt oder nicht? Dem KI-Roboter GPT-3 ist das egal

Der vielbeachtete Artikel des OpenAI-Roboters GPT-3 scheint die friedliche Natur von Maschinen darzustellen. Berühmte Persönlichkeiten wie Elon Musk und Stephen Hawking haben vor der rasanten Entwicklung von KI gewarnt. Viele Filmhandlungen drehen sich um menschenfeindliche, apokalyptische KI-Roboter. Der Artikel hingegen zeichnet ein völlig rosiges Bild.

Quelle: The Guardian

Auch wenn diese Worte beruhigend klingen, wirken sie doch etwas philosophisch. Eine „Robokalypse“ wird es so schnell nicht geben. Doch die Dinge sind, wie sie scheinen. Viele Leser und KI-Experten haben die Art und Weise, wie der Guardian den Meinungsbeitrag verarbeitet hat, hinterfragt.

Der GPT-3-Kommentar ist nicht vollständig robotisch

Der Meinungsbeitrag enthält die typische Anmerkung des Herausgebers, die den Entstehungsprozess erläutert. Darin heißt es, dass die Einleitung von einem Menschen verfasst wurde. Anschließend wurde der KI-Roboter GPT-3 angewiesen, diese Einleitung in einfacher Sprache zu einem 500 Wörter umfassenden Meinungsbeitrag zu erweitern. Die KI erstellte daraufhin acht individuelle Essays.

Anschließend wurden die besten Passagen aus jedem dieser Essays ausgewählt und zu dem abschließenden Meinungsbeitrag zusammengestellt. Der Text stammt also nicht vollständig von einem hochentwickelten KI-System. Dennoch ist eine so positive Reaktion einer Maschine ermutigend und trägt zumindest teilweise zur Widerlegung von Mythen bei.

Was das für Bitcoin bedeutet

Gesellschaften stehen disruptiven Technologien mitunter skeptisch gegenüber. In seinen Anfängen wurde Bitcoin von der etablierten Finanzwelt nicht ernst genommen. Die ersten Jahre waren geprägt von Schwierigkeiten, starken Kursschwankungen, ungeordneten Community-Aktionen und allgemeinem Chaos.

Dennoch stehen viele Regierungen und Behörden Kryptowährungen skeptisch gegenüber. Strenge, mitunter ungerechte Richtlinien werden erlassen, um das Wachstum der Kryptoindustrie zu hemmen. Hoffentlich Bitcoin eines Tages einen Artikel, der sein Potenzial für positive Veränderungen in der Gesellschaft beschreibt. Bis dahin müssen wir uns mit dem optimistischen Kommentar von GPT-3 begnügen.

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Gurpreet Thind

Gurpreet Thind

Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.

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