Die Zeit drängt angesichts des höchst umstrittenen Austritts Großbritanniens aus der EU. Kryptoanalysten fragen sich, was dies für die Zukunft von Kryptowährungen im Land bedeutet. Wird Großbritannien durch diese Entscheidung die gesetzliche und regulatorische Unterstützung der EU verlieren?
Mit jeder Woche bis zum Brexit scheint sich Großbritannien tiefer in die Krise zu stürzen. Diese Entscheidung, die von der Mehrheit der Briten als Akt der Rückgewinnung von Kontrolle gefeiert wird, wird zwangsläufig Auswirkungen auf die Kryptoindustrie haben.
Bitcoin unterliegt der Mehrwertsteuer und wird weiterhin als privates Vermögen eingestuft, das überall dort besteuert wird, wo ein Gewinn oder Verlust erzielt wird.
Bislang ist es Großbritannien nicht gelungen, Vorschriften erfolgreich durchzusetzen und wichtige Entscheidungen zu treffen, was Europa fassungslos zurückgelassen hat.
Es wird prognostiziert, dass Großbritannien im Kryptomarkt gegenüber seinen europäischen Partnern deutlich ins Hintertreffen geraten könnte, da es in Bezug auf Regulierung und Gesetzgebung unentschlossen und unklar agiert. Diese Prognose kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Frankreich in diesem Bereich eine Schlüsselrolle innehatte.
Die britische Finanzdienstleistungsaufsicht hat den neuesten Stand der Fortschritte ihrer eigens zusammengestellten Taskforce für digitale Vermögenswerte veröffentlicht.
Die endgültigen Leitlinien werden noch ausgearbeitet. Franc, der die regulatorische Führung übernommen hat, scheint sehr zufrieden damit zu sein, Europa anzuführen, da Großbritannien nach seiner Brexit-Entscheidung möglicherweise isoliert dastehen könnte.
Dennoch gibt es viele, die nach dem Brexit-Chaos eine vielversprechende Zukunft für Großbritannien sehen. Der CEO der DSX (Digital Securities Exchange) ist überzeugt, dass Großbritannien den Kryptomarkt dominieren wird, indem es ihn per Gesetzgebung reguliert, anstatt dass Europa die Kontrolle übernimmt.

