Hongkong galt als kryptofreundliches Land, doch das hat sich geändert. Die Securities and Futures Commission (SFC) wird neue Maßnahmen gegen digitale Vermögenswerte, einschließlich Kryptowährungen, ergreifen.
Die Maßnahmen werden aufgrund der „erheblichen Risiken“ ergriffen, die diese digitalen Vermögenswerte für Anleger bergen können, und die neue Maßnahme soll die Auswirkungen dieser Risiken für die Anleger eindämmen.
Die SFC erinnerte die Fondsmanager in einer separaten Mitteilung außerdem daran, dass alle diese Unternehmen bei der Aufsichtsbehörde registriert sein und die von dieser festgelegten Regeln und Vorschriften strikt einhalten müssen.
Der Leiter der Behörde, Ashley Alder, ist der Ansicht, dass die Maßnahmen dazu dienen, eine ordnungsgemäße Regulierung von Kryptowährungen sicherzustellen. Dies würde die Interessen der Anleger schützen, indem es der Behörde ermöglicht, den Management- und Vertriebsprozess zu überwachen.
Alder äußerte sich ferner dahingehend, dass die Maßnahmen sicherstellen würden, dass die Anleger die bestmögliche Rendite auf ihre Investitionen erzielen und die Branche in einem gesunden Umfeld floriert.
Die SFC strebt außerdem an, über die Fondsmanager hinauszugehen und ihre Aufsicht auf im Land tätige Kryptobörsen auszudehnen. Derzeit beobachtet die Behörde jedoch lediglich die Geschäftstätigkeit, um eine endgültige Entscheidung treffen zu können.
Krypto-Experten glauben, dass die Aufsichtsbehörde sich nur deshalb Zeit lässt, um die Börsen unter ihre Kontrolle zu bringen, während sie die Fondsmanager registriert.
Die Verzögerung würde es der Behörde ermöglichen, sich mit den Fondsmanagern auseinanderzusetzen, und gleichzeitig den Börsen die Möglichkeit geben, ihre Strategie zu formulieren.
Hongkong verhängt harte Strafen gegen Kryptofondsmanager