Bericht über digitale Währungen in Hongkong und Thailand im Jahr 2020 veröffentlicht

Bericht über digitale Währungen in Hongkong und Thailand im Jahr 2020 veröffentlicht
Ein gemeinsamer Bericht der Zentralbanken von Hongkong und Thailand zu digitalen Währungen soll Aufschluss darüber geben, wie Staaten den digitalen Wandel gestalten können. Die Zentralbanken Thailands und Hongkongs haben ihren Forschungsbericht zu staatlich geförderten digitalen Währungen veröffentlicht. Der Bericht, dessen Veröffentlichung für Anfang 2020 geplant ist, wird die verschiedenen Aspekte von Kryptowährungen und deren Implementierung beleuchten.
Die Ankündigung erfolgte durch die Hongkonger Währungsbehörde (HKMA). Darin heißt es, dass die Bank von Thailand (BoT) gemeinsam mit der HKMA die verschiedenen Auswirkungen der Einführung einer digitalen Zentralbankwährung untersuchen will. Die Forschung soll die zahlreichen Vorteile, aber auch die Risiken eines solchen staatlich geförderten Vorhabens aufzeigen.
Die verschiedenen Facetten einer Zentralbank-Kryptowährung erkunden
Weltweit prüfen viele Zentralbanken die Möglichkeit einer staatlich gestützten Kryptowährung, um ihren zukünftigen Finanzbedarf zu decken. Allerdings ist die Forschung in diesem Bereich noch unzureichend. Die Partnerschaft zwischen der Bank von Thailand (BoT) und der Hongkonger Währungsbehörde (HKMA) will diese Hürde überwinden. Ihre gemeinsamen Projekte Inthanon und LionRock unterstreichen dieses Engagement.
Beide Organisationen erforschen Technologien und Möglichkeiten zur Realisierung eines Zahlungsverkehrssystems (Payment-vs-Payment, PvP) für regionale Banken in Thailand und Hongkong. Im Zentrum dieses Projekts steht eine digitale Zentralbankwährung.
Die digitale Währung Hongkongs und Thailands kann eine Brücke schlagen
Die HKMA hatte zuvor auch mit der Chinesischen Volksbank (PBoC) zusammengearbeitet, um digitale Währungen zu erforschen. Die HKMA stellte jedoch klar, dass sie die institutionelle Nutzung digitaler Währungen untersucht. Die Nutzung im Privatkundenbereich wird im Bericht zu digitalen Währungen in Hongkong und Thailand noch nicht erforscht.
Die Forschung konzentriert sich verstärkt auf die Nutzung digitaler Währungen für Unternehmenszahlungen, Wertpapiergeschäfte und den Interbankenhandel. Inländische Verbraucher werden vorerst nicht in die Arbeit des Forschungsteams einbezogen. Erwähnenswert ist hierbei, dass LionRock von der HKMA bereits seit 2017 untersucht wird.
Titelbild von Flickr
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Gurpreet Thind
Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.
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