Grayscale bereitet die Einführung seines LINK ETFs an der NYSE Arca vor. Im Vorfeld der Einführung hat der Fonds eine Rekordreserve an LINK angehäuft.
Grayscale bereitet die Umwandlung seines Chainlink Trust in einen vollwertigen ETF vor, der demnächst an der NYSE Arca gelistet wird. Das Produkt wurde bereits getestet, und Grayscale hat einige Wochen vor dem Start eine Rekordmenge an LINK angehäuft.
Der Grayscale Chainlink Trust ETF (Ticker: $GLNK) bietet Anlegern direkten Zugang zu $LINK. $GLNK gehandelt der NYSE . pic.twitter.com/9L31odpLPX
— Grayscale (@Grayscale) 2. Dezember 2025
Der Grayscale Chainlink Trust ETF (GLINK) ist nicht nach dem US-amerikanischen Aktiengesetz von 1940 registriert, was ein höheres Risiko für den Fonds bedeutet. Dies ermöglichte es GLINK jedoch, den Handel sofort an der NYSE Arca aufzunehmen.
Die Börse begrüßte mehrere ETFs nach einem verkürzten Zulassungsverfahren, was zu einem Anstieg der Mittelzuflüsse in den SOL führte.

Grayscale warnte davor, dass eine Investition in GLINK weiterhin mit potenziellen Kursschwankungen verbunden ist. Der Fonds stellt zudem keine direkte Investition in LINK dar.
LINK notiert nahe Jahrestiefständen
LINK ist nach wie vor ein aktiv gehandelter, etablierter Vermögenswert mit mehreren zentralisierten Notierungen. Der Token ermöglicht auch Staking, wobei ein Teil des Angebots gesperrt ist.
Aktuell beträgt der Gesamtbestand an LINK-Token 1 Milliarde, wovon 631 Millionen im Umlauf sind. 59 % der LINK-Token sind freigeschaltet; weitere Freischaltungen erfolgen bis Ende 2027 in regelmäßigen, linearen Schritten.
Trotz des bevorstehenden ETF-Launches LINK weiterhin nahe seinem Jahrestief. Der Kurs fiel in den letzten drei Monaten auf 12,07 US-Dollar. Trotz des gestiegenen Interesses konnte LINK weder neue Allzeithochs erreichen noch sich über 50 US-Dollar halten.
Das Handelsvolumen von LINK liegt ebenfalls nahe einem Einjahrestief. Auch das offene Interesse an LINK ist auf ein Tief von 235 Millionen US-Dollar eingebrochen, was darauf hindeutet, dass der Token kaum spekulatives Interesse weckt. Der Wert des Assets spiegelt zudem nicht die Kernaufgaben des Chainlink Projekts wider und hat den gleichen Weg wie viele andere Altcoins und Token eingeschlagen.
Das LINK-Angebot an den Börsen liegt nahe einem Allzeittief.
LINK ist im vergangenen Monat von den Börsen abgeflossen, wobei das Angebot sowohl an Spot- als auch an Derivatebörsen nahe einem Allzeittief liegt. Die jüngsten Käufe von Grayscale fallen mit einer Angebotsverknappung an den Spotbörsen zusammen.

Spotbörsen halten nur etwa 8 Millionen LINK, während Grayscale 1,3 Millionen hält. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die ETF-Nachfrage die Aussichten für LINK verändert und ob ausreichend OTC-Angebot oder andere Nachfragequellen vorhanden sind. Bislang konnte selbst ein Angebotsengpass an den Spotbörsen den LINK-Kurs nicht beflügeln.
Trotz der nahezu allgegenwärtigen Verfügbarkeit von Chainlink -Daten und hochkarätiger Partnerschaften generiert das Projekt täglich nur Gebühren in Höhe von rund 15.000 US-Dollar. Die Nutzung von Oracle hat zwar zugenommen, konnte die Nachfrage nach LINK jedoch nicht steigern.
Es wird weiterhin erwartet, dass LINK nach dem jüngsten Anstieg der Markenbekanntheit um 30 % ein Comeback feiern wird. Der Token genießt in den sozialen Medien lediglich eine Markenbekanntheit von 0,4 %, da die Anziehungskraft der Chainlink Community im Vergleich zu anderen Projekten und Token nicht so stark ist. Zudem steht LINK weiterhin unter Druck durch Verkäufe von Teamanteilen.
Außerdem gibt es keine wirkliche Entwicklung, die LINK zu einem Reservevermögen für Treasury-Unternehmen machen würde; Chainlink Labs steht in dieser Kategorie allein da.

