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Google verhängte eine Geldstrafe von 250 Millionen Euro für die „Fütterung“ von KI-Nachrichteninhalten, ohne dafür zu zahlen

In diesem Beitrag:

  • Französische Regulierungsbehörden verhängten gegen Google eine Geldstrafe, weil das Unternehmen Nachrichteninhalte in seinem KI-Tool ohne Erlaubnis der Verlage verwendet hatte.
  • Der dent entfacht eine Debatte darüber, wie Nachrichtenagenturen im Zeitalter großer Sprachmodelle entschädigt werden.
  • Der Ausgang dieses Falles könnte einen dent dafür darstellen, wie LLMs mit urheberrechtlich geschützten Inhalten interagieren.

Die französische Wettbewerbsbehörde Autorité de la Concurrence hat Google eine Geldstrafe von 250 Millionen Euro (271 Millionen US-Dollar) auferlegt, weil das Unternehmen keine Vereinbarungen mit Nachrichtenagenturen über die Verwendung ihrer Inhalte in Suchergebnissen getroffen hat. 

Die Geldbuße erfolgt inmitten anhaltender Spannungen zwischen Nachrichtenorganisationen und großen Sprachmodellen (LLM) hinsichtlich fairer Vergütung und Transparenz.

Frankreich verhängt Geldstrafe gegen Google im anhaltenden Kampf um die Bezahlung von KI-Inhalten

Die Autorité de la Concurrence behauptet, Google habe Presseinhalte verwendet, um sein Large Language Model (LLM), Gemini, zu trainieren, ohne die Verlage zu benachrichtigen oder deren Erlaubnis einzuholen.

Diese Strafe ist das zweite Mal in vier Jahren, dass Google wegen ähnlicher Bedenken mit Sanktionen der Autorité de la Concurrence belegt wird. Im Jahr 2020 verhängte die Behörde gegen Google eine Geldstrafe in Höhe von 500 Millionen Euro wegen angeblich wettbewerbswidriger Praktiken.

In einer Antwort auf einen Blogbeitrag bestritt Google die Geldbuße mit der Begründung, sie sei unverhältnismäßig und spiegele nicht ihre Bemühungen wider, die geäußerten Bedenken auszuräumen. 

Die Nachrichtenprobleme von Google dauern in Europa an

Der dent verdeutlicht einen wachsenden Trend der Spannungen zwischen Nachrichtenagenturen und den Erstellern großer Sprachmodelle (LLM). Ähnliche Streitigkeiten sind zwischen OpenAI und Publikationen wie der New York Times und dem TIME Magazine entstanden.  

Auch die Partnerschaft von Microsoft mit dem französischen KI-Unternehmen Mistral hatte bei einigen EU-Gesetzgebern Bedenken geweckt, die eine mögliche Bevorzugung französischer Unternehmen in Frage stellten. Die französische Regierung hat solche Vorwürfe zurückgewiesen.

Zuvor war Google in Deutschland mit einer ähnlichen Untersuchung bezüglich seines News Showcase-Dienstes konfrontiert, die schließlich beigelegt wurde. Im Jahr 2014 zog Google sogar seinen Nachrichtendienst aus Spanien zurück, als Reaktion auf ein Gesetz, das spanischen Publikationen das Recht einräumte, für Auszüge aus ihrer Arbeit Gebühren zu erheben.

Der Ausgang dieses jüngsten Streits bleibt abzuwarten. Es ist jedoch ein klarer Hinweis darauf, dass die Diskussion über faire Vergütung und Transparenz in der LLM-Branche gerade erst beginnt.

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