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Google steht wegen geheimer, dubioser Treffen mit Trump unter Beschuss der Demokraten

In diesem Beitrag:

  • Die Demokraten im Senat fragten Google, ob das Unternehmen mit Trump über einen Vergleich in einem Rechtsstreit verhandelt, im Gegenzug für politische Gefälligkeiten.
  • Die Klage geht auf Trumps YouTube-Verbot im Jahr 2021 nach den Ausschreitungen im Kapitol zurück.
  • Die Demokraten warnten davor, dass ein solcher Deal gegen Bundesgesetze zur Bekämpfung von Bestechung und Wettbewerb verstoßen könnte.

 

 

 

Die Demokraten im Senat kritisieren Google wegen eines angeblich geheimen Deals mit den Anwälten von Donald Trump und fordern Aufklärung.

In einem formellen Schreiben, das am Donnerstag verschickt wurde, fragten die Demokraten unter der Führung von Elizabeth Warren aus Massachusetts den Google-CEO Sundar Pichai und den YouTube-CEO Neal Mohan, ob ihre Teams im Stillen mit Trump über eine Beilegung eines von ihm eingereichten Rechtsstreits wegen Zensur verhandelt hätten, möglicherweise im Austausch für Gefälligkeiten der derzeitigen republikanischen Regierung.

Der Rechtsstreit erstreckt sich über vier Jahre. Nach den Ausschreitungen im Kapitol am 6. Januar 2021 wurde Trump von mehreren Social-Media-Plattformen gesperrt. Im Juli desselben Jahres verklagte er YouTube, Facebook und Twitter wegen dessen, was er als verfassungswidrige Zensur bezeichnete.

Während Facebook und Twitter ihren Rechtsstreit inzwischen beigelegt haben und Berichten zufolge rund 25 Millionen bzw. 10 Millionen Dollar gezahlt haben, ist der Fall mit Google noch nicht abgeschlossen. Genau das bereitet Warren und anderen Demokraten Sorgen.

Demokraten sagen, die Einigung könnte Google vor weiteren Klagen schützen

Im Mai bestätigte ein Gerichtsdokument, dass die Anwälte von Google YouTube und Trumps Anwaltsteam „produktive Gespräche führten“ und den Richter sogar baten, eine für Juni angesetzte Gerichtsverhandlung auf den 8. September zu verschieben. Diese Verzögerung sorgte im Senat für Verwunderung.

Warren und ihre Kollegen erklärten in ihrem Brief: „Wir sind besorgt über die Möglichkeit, dass Google den Rechtsstreit gegen YouTube durch eine Gegenleistung beilegen könnte, um der vollen Verantwortung für die Verletzung von Bundesgesetzen zum Wettbewerb, zum Verbraucherschutz und zum Arbeitsrecht zu entgehen.“

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Der juristische Druck auf Google ist derzeit enorm. Das Unternehmen wehrt sich bereits gegen mehrere Klagen der US-Regierung. Ein wichtiger Fall ist eine Kartellklage des Justizministeriums, in der Google vorgeworfen wird, seine marktbeherrschende Stellung im Suchmaschinenbereich missbraucht zu haben.

Der Fall endete letztes Jahr mit einem Sieg für das US-Justizministerium. Nun läuft die Phase der Strafverhängung, und Google droht die Zerschlagung. Das Unternehmen argumentiert, dass jede Aufspaltung Amerikas technologischen Vorsprung, insbesondere gegenüber China, schwächen würde.

Neben dem Kartellverfahren sieht sich Google auch mit laufenden Untersuchungen des National Labor Relations Board (NLRB) konfrontiert. Das NLRB prüft mehrere Vorwürfe unlauterer Arbeitspraktiken. Laut Warrens Brief verstärkt dies die Befürchtung, dass ein fragwürdiger Vergleich mit Trump Google in diesen anderen Bereichen zu Nachsicht oder einer bevorzugten Behandlung verhelfen könnte.

Frühere Spenden und private Abendessen werfen weitere Fragen auf

Warren und die anderen Senatoren beließen es nicht bei der laufenden Klage. Sie erinnerten Sundar und Neal daran, dass Google eine Million Dollar an Trumps Amtseinführungsfonds gespendet hatte und dass Sundar persönlich an der Amtseinführung teilgenommen und sogar mit Trump in Mar-a-Lago zu Abend gegessen hatte.

Angesichts dieser Vorgeschichte fragen sich die Demokraten, ob es bei den aktuellen Gesprächen mit Google um mehr geht als nur um die YouTube-Sperre gegen Trump. Sie befürchten, dass das Unternehmen den Rechtsfrieden gegen politischen Schutz eintauschen könnte.

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„Google hat erhebliche Interessen in nahezu allen Bereichen der Bundesregierung“, heißt es in dem Schreiben, „von der Steuerpolitik über die Energie- und Umweltpolitik bis hin zu vielem mehr. Google profitiert davon, wie die Bundesregierung in diesen Angelegenheiten vorgeht, und Google könnte diesen Rechtsstreit beilegen, in der Hoffnung, für das Unternehmen günstige Ergebnisse zu erzielen.“

Es geht nicht nur um die rechtliche Seite. Laut dem Communications Decency Act von 1996 haben Social-Media-Plattformen wie YouTube das Recht, Inhalte zu entfernen oder zu moderieren, ohne für die Beiträge ihrer Nutzer haftbar gemacht werden zu müssen. Trump hat massiv versucht, diesen Schutz aufzuheben. Das erklärt umso besser, warum ein Deal zwischen Google und seinem Team weitaus größere Konsequenzen haben könnte.

Doch hier liegt der Haken: Die Demokraten können derzeit nicht viel ausrichten. Da Trump wieder im Weißen Haus sitzt und die Republikaner beide Häuser des Kongresses kontrollieren, fehlt Warren und ihren Kollegen die Mehrheit, um eine Anhörung oder Untersuchung zu erzwingen. Dennoch setzen sie sich vehement für Transparenz ein. Sie fordern von Google und YouTube die vollständige Offenlegung aller Aussagen: Wer hat was wann und warum gesagt? Bislang haben Sundar und Neal nicht auf den Brief reagiert. Der Druck wächst jedoch.

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