Laut einer Studie der Universität Maryland gab Moody's Investors Service im vergangenen Monat an, dass der durchschnittliche jährliche Anstieg von Cyberangriffen von 2017 bis 2023 bei 26 % liegt.
Da Organisationen Cyberangriffe häufig nicht melden müssen, dürfte diese Zahl unterschätzt sein. Laut Moody's wird generative KI kurz- und mittelfristig wahrscheinlich Angreifern in die Hände spielen, da die Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit zunehmen.
KI hat die Cybersicherheitsbedrohung verstärkt
In den letzten zwei Jahren hat sich generative künstliche Intelligenz, kurz „Gen-KI“, nach ihren beeindruckenden Demonstrationen zu einem wichtigen strategischen Ziel in nahezu allen Branchen entwickelt. Die meisten CEOs geben an, unter Druck zu stehen, in künstliche Intelligenz zu investieren.
Produktteams arbeiten derzeit fieberhaft daran, KI der Generation Z in ihre Produkte und Dienstleistungen zu integrieren. Um die mit KI verbundenen Gefahren zu kontrollieren, beginnen die USA und die EU mit der Einführung neuer Rechtsrahmen.
Cyberkriminelle und Hacker werden in diesem Chaos nicht tatenlos zusehen. Künstliche Intelligenz (KI) wird für verschiedene Zwecke erforscht, darunter die Verbesserung der Grammatik von Phishing-Nachrichten sowie das Spoofing von Video und Audio für betrügerische oder erpresserische Finanzforderungen.
Sie versuchen außerdem herauszufinden, wie sie die KI-Modelle außer Gefecht setzen können, in die Unternehmen aktiv investieren. Die Effektivität der Cybersicherheitsstrategie eines Unternehmens entscheidet maßgeblich darüber, ob Angreifer oder Verteidiger die Oberhand gewinnen.
Tatsächlich befinden sich generative KI-Tools für Security Operations Center noch in der Anfangsphase und werden sich im Laufe des nächsten Jahres weiter verbessern. Verantwortliche im Bereich Cybersicherheit, die diese Lösungen implementieren möchten, sollten diese Gelegenheit nutzen, um zu untersuchen, wie generative KI-Sicherheitstechnologien bewertet werden können und wie die Anbieter von Cybersicherheitslösungen sorgfältig ausgewählt werden.
Gift mit Gift schneiden
Angreifer werden in naher Zukunft zunehmend fortschrittliche KI einsetzen, um ihre Angriffe umfassender, schwerer erkennbar und flexibler zu gestalten. Sicherheitsteams müssen sich anpassen und moderne Technologien optimal nutzen. Laut Sridhar Muppidi, Chief Technology Officer für Sicherheitssoftware bei IBM, können Sicherheitsteams ihre Abläufe durch den Einsatz von KI und maschinellem Lernen zudem effektiver gestalten (siehe Fachartikel).
KI-gestützte Sicherheitsinformationssysteme können Analysten auch dabei helfen, die SchweredentGefahren einzuschätzen. Diese Systeme tragen außerdem dazu bei, den Zeitaufwand für die Erkennung von Fehlalarmen zu reduzieren, sodass sich das Management verstärkt auf die unmittelbaren, schwerwiegenden Gefahren konzentrieren kann.
Die Suche nach Bedrohungen ist zeitaufwendig. Erfahrene Sicherheitsanalysten suchen nach Anzeichen für Kompromittierungen, indem sie zwischen verschiedenen Tools und Protokolldateien wechseln. Künstliche Intelligenz (KI) kann Zeit sparen, da selbst weniger erfahrene Analysten diese Arbeit mithilfe von KI-gestützten Tools erledigen könnten.
Um schneller auf neu auftretende Bedrohungen reagieren zu können, sollten diese ToolsmaticSuchvorgänge zur Erkennung von Risiken generieren, wobei diese Suchvorgänge auf natürlichsprachlichen Beschreibungen des Angriffsverhaltens und von Trends basieren sollten.
Mit dem Einsatz von KI der nächsten Generation in Lieferkette, Marketing, Produktentwicklung, Kundenservice und anderen Geschäftsbereichen werden auch die Angriffe zunehmen. Die Nutzung dieser KI-Funktionen derselben Generation ist ein sinnvoller Weg, um Ihre KI-Modelle, Daten und deren Nutzung zu schützen.
Sie können Ihre Zeit und Fähigkeiten optimal nutzen, sobald Sie mit den Möglichkeiten dieser Produkte sowie den Nachteilen von Tools und Anbietern , die Ihre Anforderungen möglicherweise nicht erfüllen. Außerdem werden Sie sich hinsichtlich der Sicherheit Ihrer Infrastruktur, Daten und Mitarbeiter sicherer fühlen.

