Laut einem aktuellen Bericht erklärte Igor Setschin, Chef des russischen Ölkonzerns Rosneft, in einer Stellungnahme, dass die mangelnde Regulierung und die Volatilität digitaler Währungen große Bedenken darstellten, die Möglichkeit der Nutzung von Kryptowährungen aber nicht gänzlich ausgeschlossen werde.
Auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg sprach Sechin über die Zukunft von Kryptowährungen in der Ölindustrie und erklärte, dass die Ölindustrie zwar das Potenzial von Kryptowährungen erkenne , die Risiken und regulatorischen Probleme auf den Kryptomärkten sie jedoch davon abhielten, in den Kryptobereich einzusteigen.
Er führte weiter aus, dass Google und Amazon den Energiesektor erkunden wollen. Zudem erwähnte er Facebooks bevorstehenden Stablecoin GlobalCoin, der künftig den Kauf von Öl ermöglichen soll. Er erklärte, dass zwar eine Zusammenarbeit zwischen der Ölindustrie und Kryptowährungen möglich sei, die derzeitigen Bedenken jedoch große Abschreckungsfaktoren für Energiekonzerne wie sein eigenes Unternehmen darstellten.
Es ist nicht das erste Mal, dass Gerüchte über digitale Währungen mit der russischen Ölindustrie in Verbindung gebracht werden. Vor einigen Monaten schlug der ehemalige russische Energieminister Igor Jusufow der Staatsduma die Entwicklung einer ölgedeckten Kryptowährung vor. Damals befasste sich das russische Unterhaus, die Föderationsversammlung, mit der Regulierung digitaler Währungen.
Die Zukunft von Kryptowährungen auf den Märkten wurde auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg thematisiert