Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hat erneut vor den Gefahren von Krypto-Investitionen gewarnt, die auf der Angst beruhen, etwas zu verpassen (FOMO). Diese Warnung erfolgt nur wenige Tage vor der erwarteten Entscheidung über die Zulassung von Bitcoin -ETFs.
Das Büro für Anlegeraufklärung der SEC wies in einer Mitteilung vom 6. Januar auf die potenziellen Risiken im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten hin, darunter Meme-Aktien, Kryptowährungen und Nonfungible Token (NFTs).
Die Wiederholung dieser Warnung hat in den sozialen Medien Spekulationen darüber ausgelöst, dass die SEC bald einen oder mehrere Spot Bitcoin -ETFs, wobei die Entscheidungsfrist am 10. Januar abläuft.
FOMO-Warnung vor Krypto-Investitionen taucht wieder auf
Der Blogbeitrag „Sag Nein zu FOMO“ erschien ursprünglich am 23. Januar 2021, in einer Zeit des starken Aufschwungs der Krypto- und Aktienmärkte, in der Bitcoin, Ether und zahlreiche Altcoins bis November 2021 Rekordhochs erreichten.
Die Warnung wurde im März 2022 angesichts der sich beruhigenden Marktlage bekräftigt. Es wird viel spekuliert, dass die erneute Warnung der SEC eine baldige Entscheidung zu Bitcoin -ETFs ankündigen könnte.
der SEC Warnung hebt die Rolle von Prominenten und Sportlern bei der Förderung von Krypto-Assets hervor und betont, dass Anleger ihre finanziellen Entscheidungen nicht allein auf Empfehlungen von populären Persönlichkeiten stützen sollten.
#SECInvestingResolution 5: Schluss mit der FOMO (Angst, etwas zu verpassen)! Nur weil andere in eine bestimmte Anlage investieren, heißt das nicht, dass sie auch für Sie geeignet ist. Erfahren Sie mehr darüber, was zu Ihnen und Ihren Anlagezielen passt: https://t.co/fixDWoNFrF pic.twitter.com/SGf1z6xmhL
— SEC Investor Ed (@SEC_Investor_Ed) 6. Januar 2024
In der Empfehlung heißt es:
„Vielleicht sehen Sie Ihren Lieblingssportler, Entertainer oder Social-Media-Influencer, der diese Investitionsmöglichkeiten bewirbt. Auch wenn es verlockend ist, investieren Sie niemals ausschließlich aufgrund ihrer Empfehlung.“
Die US-Börsenaufsicht SEC hat gegen Prominente wegen ihrer Beteiligung an der Werbung für bestimmte Kryptowährungen Strafmaßnahmen ergriffen. So einigte sich Kim Kardashian beispielsweise im Oktober letzten Jahres mit der SEC auf einen Vergleich in Höhe von 1,26 Millionen US-Dollar, weil sie nicht offengelegt hatte, dass sie 250.000 US-Dollar für die Werbung für den fragwürdigen Token Ethereum Max (EMAX) bei ihren 360 Millionen Instagram-Followern erhalten hatte.
Warnung vor Marktvolatilität
Die SEC weist in ihrer Empfehlung auch auf die potenzielle Volatilität von Vermögenswerten hin, die durch Trends und Empfehlungen von Prominenten beeinflusst wird.
Darin wird betont, dass diese Investitionen zwar zunächst verlockend erscheinen mögen, sich aber schnell erhebliche Verluste anhäufen können, wenn sich der Markt ohne sie weiterdreht.
Der Bericht wirft eine zum Nachdenken anregende Frage auf:
„Wie würden Sie sich fühlen, wenn Ihre Investition an einem einzigen Tag 20, 30 oder sogar 50 Prozent an Wert verlieren würde?“
Die Kryptoindustrie wartet auf die Entscheidung Bitcoin ETF
Die Kryptowährungsbranche verfolgt die Entwicklungen im Bereich der Bitcoin -ETFs aufmerksam. Eric Balchunas, leitender ETF-Analyst bei Bloomberg, prognostiziert, dass die meisten Antragsteller innerhalb der Woche eine Genehmigung erhalten werden, insbesondere diejenigen, die die regulatorischen Anforderungen vor dem 29. Dezember erfüllt haben.
gewarnt, die auf Gefahren von , beruhen. Diese Ankündigung fiel zeitlich mit den Erwartungen an die Zulassung von Bitcoin -ETFs zusammen und nährte Spekulationen über bevorstehende regulatorische Entscheidungen.
Die SEC weist in ihrer Empfehlung erneut auf die Gefahren hin, die mit übereilten Investitionen in digitale Vermögenswerte, einschließlich Meme-Aktien, Kryptowährungen und NFTs, verbunden sind.
Darin wird insbesondere auf den Einfluss von Prominenten, Sportlern und Social-Media-Persönlichkeiten bei der Vermarktung von Kryptowährungen hingewiesen. Anleger werden dringend gebeten, ihre Finanzentscheidungen nicht allein auf Empfehlungen bekannter Persönlichkeiten zu stützen.
Die US-Börsenaufsicht SEC hat in den vergangenen Jahren nicht gezögert, rechtliche Schritte gegen Prominente einzuleiten, die ihre finanziellen Anreize für die Bewerbung von Kryptowährungen nicht offengelegt haben. Ein bekannter Fall betrifft Kim Kardashian, die einer hohen Entschädigungszahlung zustimmte, nachdem sie einen fragwürdigen Token vor ihren zahlreichen Instagram-Followern beworben hatte.
Neben der Empfehlung durch Prominente hebt der Bericht auch die Volatilität von Anlagen hervor, die von Trends und Influencern beeinflusst werden. Obwohl solche Investitionen zunächst verlockend erscheinen mögen, unterstreicht der Bericht die rasche Anhäufung von Verlusten, wenn sich der Markt in eine andere Richtung entwickelt.
Die Kryptowährungsbranche wartet gespannt auf die Entscheidung der SEC zu Bitcoin ETFs. Analysten gehen davon aus, dass die meisten Antragsteller, insbesondere diejenigen, die die regulatorischen Anforderungen vor dem 29. Dezember erfüllt haben, innerhalb der kommenden Woche eine Genehmigung erhalten werden.

