Mozilla hat kürzlich ein Upgrade für seinen Firefox-Browser angekündigt, das die Möglichkeit bietet, Krypto-Mining-Skripte auf Webseiten zu stoppen.
Die Krypto-Mining-Skripte laufen im Browser, in der Regel ohne Wissen oder Zustimmung der Betreiber, und nutzen die Leistungsfähigkeit des Computerprozessors, um Kryptowährung zum persönlichen Vorteil der Hacker zu schürfen.
Neben der Kontrolle von Cookies und Trailern wird diese Option im Bereich „Datenschutz und Sicherheit“ angeboten. Dadurch können Verbraucher durch Ankreuzen eines Kästchens auswählen, ob Krypto-Miner daran gehindert werden sollen, sich zu organisieren.
Mozilla erklärte, dass diese Skripte die Geschwindigkeit des Computers der Benutzer verringern, den Akku entladen und die Stromrechnungen erhöhen.
Diese Blockierungsoption wird seit der primären Einführung der Funktion im April, als Mozilla eine Partnerschaft mit Disconnect für Dienstleistungen einging, in der Beta-Phase (β) angeboten.
Mozilla kündigte die geplante Aktualisierung erstmals im August 2018 an und erklärte, Ziel sei es, zu verhindern, dass Skripte von Drittanbietern die Nutzererfahrung beeinträchtigen. Auch Opera bietet in seiner Smartphone-Version Schutz vor Minern, während der Google-basierte Browser Chrome Miner in seinen Erweiterungen verbietet.
Illegales Krypto-Mining, oft auch als Krypto-Jacking bezeichnet, erfreut sich unter Kriminellen zunehmender Beliebtheit. Der Mining-Code kann über Schadsoftware verbreitet und von Hackern offen in Systemen oder auf Websites platziert werden, um die Computer ihrer Opfer über Browser auszunutzen.
Skybox Security veröffentlichte einen Bericht, in dem festgestellt wird, dass diese Methode mittlerweile für 32 Prozent aller Cyberangriffe verantwortlich ist, während Ransomware nur 8 Prozent ausmacht.
Im Jahr 2017 stellte Skybox Security fest, dass sich die Lage genau dann verbessert hatte, als Ransomware-Angriffe 32 Prozent aller Angriffe ausmachten, während Crypto-Jacking 7 Prozent ausmachte.
Firefox gegen Krypto-Mining-Skripte