Die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) verschärft die Vorschriften für Kryptowährungen und macht es dem Sektor damit schwer, während sie ihn genau unter die Lupe nimmt.
Die Zahl der Unternehmen, die in Großbritannien unter die Aufsicht der FCA-Regulierungen für Kryptowährungen fallen, ist um 74 Prozent gestiegen. Grund dafür sind die zunehmenden Betrugsfälle im Zusammenhang mit Kryptowährungen und Devisen.
Die britische Anwaltskanzlei Pinsent Masons hat Daten veröffentlicht, denen zufolge die FCA bis Ende September dieses Jahres rund 87 Untersuchungen aktiv eingeleitet hatte. Im Oktober 2018 war diese Zahl auf 50 gesunken.
FCA-Regulierungen für Kryptowährungen
Nach Angaben der FCA vom Mai dieses Jahres haben Anleger durch Betrugsfälle in der Kryptoindustrie rund 27 Millionen Euro verloren, was auf etwa 33 Millionen Dollar aufgerundet etwa 33 Millionen Dollar entspricht.
Aufgrund des plötzlichen Popularitätsanstiegs von Kryptowährungen investieren die Menschen aus verschiedenen Gründen vermehrt darin, einer davon könnte der FOMO-Effekt (Fear of Missing Out – Angst, etwas zu verpassen) sein.
Diese Betrüger versprechen höhere Rückzahlungen als der offizielle Aktienmarkt verspricht. Daher investieren viele Menschen übereilt. Dieses impulsive Anlageverhalten erleichtert es Betrügern, die Anleger zu betrügen und nach Erhalt des Geldes spurlos zu verschwinden.
Davi Heffron, Partner bei Pinsent Masons, sagte gegenüber der Financial Times , dass der Anstieg des Verhältnisses der Untersuchungen die Herangehensweise der FCA verdeutlicht, die ganz klar nicht darin besteht, Zeit mit Spielereien zu verschwenden.
Er führt weiter aus, dass die FCA bereit sei, aktiv einzugreifen und für Recht und Ordnung auf dem Kryptowährungsmarkt zu sorgen. Diese Disziplin werde, so seine Aussage, dasdent der Menschen in das System stärken und sie dadurch zu mehrdentbei Investitionen bewegen.
Die FCA verschärft die Kryptowährungsvorschriften in Großbritannien